Feministische Wissenschaft gerät in Bedrängnis

Sarah Yolanda Koss, David Tiefenthaler

„Kritisch-feministische Schwerpunkte sind an der Uni stark umkämpft. Professuren werden teilweise nicht fortgeführt oder gekürzt – trotz steigender Nachfrage von Studierenden. Außerhalb der Hochschulen stoßen die Theorien auf zunehmendes Gender-Bashing.“

Zum Artikel:

http://diestandard.at/2000012466033/Feministische-Wissenschaft-geraet-in-Bedraengnis

Kommentar GB:

Es gibt keine feministische Wissenschaft. Der Feminismus hat nie einen Nachweis über die tatsächlich bloß behauptete Wissenschaftlichkeit erbracht. Und wenn versucht worden ist, die offenen Fragen zu klären, dann reagieren die akademischen Feministinnen mit einem Boykott. Das ist das genaue Gegenteil von Wissenschaftlichkeit. Hierzu:

http://cuncti.net/streitbar/673-braucht-unsere-gesellschaft-gender-studies

Im übrigen ist Wissenschaftlern Kritik willkommen, weil sie den Erkenntnisfortschritt erst ermöglicht, und Wissenschaftler sind jederzeit in der Lage zu begründen, was sie tun, und warum das, was sie da tun, wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Feministinnen sind dazu anscheinend nicht in der Lage. Und sie reagieren mit narzisstischen Kränkungen, indem sie von Gender-Bashing sprechen, wo es sich um nur allzu berechtigte KRITIK handelt. Es gibt aber keine Wissenschaft ohne Kritik!

Die Feministinnen brauchten doch lediglich den wissenschaftlichen Charakter der Gender Studies nachvollziehbar offen zu legen, also das wissenschaftstheoretische Fundament, das jede Wissenschaft benötigt, um überprüfen zu können, ob die behaupteten Forschungsresultate einer Überprüfung standhalten. Warum tun sie das denn nicht? Mutmaßlich deshalb, weil es nicht möglich ist!

Nebenbei bemerkt scheint mir die Behauptung angeblich steigender Nachfrage von Studentinnen höchst zweifelhaft zu sein.

Die Intelligenz von Studentinnen sollte doch nicht unterschätzt werden!