Kritik im Keller

Von Alexander Wallasch

http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/9749-zur-kritik-an-birgit-kelle

„Unser Kolumnist fühlt den Verfechtern einer Gleichstellungsdoktrin auf den Zahn und bricht gleichzeitig eine Lanze für Birgit Kelles Auftritt bei „Hart aber fair“.“

„Ach herrje, selbst die „Zeit“ hat sich dazu hinreißen lassen, festzustellen, dass die The-European-Kolumnistin Birgit Kelle eine aus dem „reaktionären Nebel“ heraus operierende Anhängerin von Verschwörungstheorien sei. Immerhin schafft es „Zeit“-Autor Christian Bangel noch, diese verflixte Anti-Gender-Teufelin Kelle beim Namen zu nennen.

So viel Mumm hat die „Taz“-Inlandsredakteurin Heide Oestreich schon nicht mehr. Die beschränkt sich darauf, festzustellen, dass es in „Deutschland ein paar altertümliche Publizisten geschafft (haben), eine Art Hysterie zu entfachen“.

Immerhin traut sie Frau Kelle noch zu, es zusammen mit anderen erreicht zu haben, dass „(d)ie bisherigen Regierungen (…) sich an das Thema von da an nicht mehr herangetraut“ haben. Aha! Politik ist also nicht etwa einfach nur zur Besinnung gekommen. Man war schlicht zu feige, gegen die böse Frau Kelle anzustinken.“ –

Zum Artikel:

http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/9749-zur-kritik-an-birgit-kelle

und ergänzend:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-hart-aber-fair-der-roehrende-hirsch-und-der-untergang-des-feminismus-13460420.html

Kommentar GB:

Noch nicht in machtpolitischer, wohl aber in moralischer und in intellektueller Hinsicht ist der Feminismus ein klarer Konkursfall.

Er steht zur zügigen Abwicklung an, sobald die derzeitigen lukrativen Pfründe nicht länger abgesichert werden können.

Und diese Einsicht, für die es triftige Gründe gibt, dringt, wie dieser obige Beitrag von Alexander Wallasch –  erschienen in: The European – anhand von Beispielen zeigt, zunehmend ins öffentliche Bewußtsein.

Die Vernunft hat offenbar doch noch eine Chance. Wie gut!

Was muß man übrigens über ´Gender´ wissen?

Eigentlich nur, dass es diese lesbische Kopfgeburt in der Realität nicht gibt.

[Man erinnert sich vielleicht, dass es eine Zeit gab, in der der Staat, nämlich in den ´Nürnberger Rassegesetzen´ (1935), gesetzlich normierte, dass es eine sogenannte ´arische Rasse´ gebe. Damals wurde es plötzlich sehr gefährlich, diesem real nie existierenden, wahnhaft eingebildeten Kollektiv, ein wahres soziales Konstrukt im Sinne des Konstruktivismus, nicht anzugehören. Es war zwar Wahnsinn, doch es hatte Methode. Beides gemeinsam ergab Verbrechen im größten Maßstab, und die Folgen dieses Irrsinns sind bekannt. Was aber offenbar nicht daran hindert, einen neuen Irrsinn zu erfinden und zu praktizieren, und auch bei diesem gibt es, wenn auch nicht in so furchtbarer Weise, die Geschädigten.]

In der Realität gab und gibt es, wie immer schon,  Männer, Frauen und Kinder, meist in Familien. Selbstverständlich gibt es scheiternde Ehen, zerbrechende Familien, Restfamilien, Reparaturfamilien, Pseudofamilien, bloß nominelle Familien, Rest- und Wrackfamilen, alles das gibt es, aber das alles doch nur als Verfallsformen des Typus ´Familie´.

Und es gab und gibt Männer und Frauen (< 5%), die sich homosexuell (etc.) verhalten. Daran ist nichts, aber auch gar nichts neu. Aber dem Typus ´Familie´angehören, das wollen sie nun auch; deshalb gelegentlich der seltsame Kindeswunsch. Aber dieser alte Hut der Homosexualität, der auf der Privatebene im Prinzip gleichgültig ist und also gar kein Thema, er wird heute politisiert. Dass das Private angeblich politisch sei, das führt allerdings zu Schwierigkeiten. Nicht etwa in Gestalt von bunten und lustigen CSD-Paraden durch das Berliner Regierungsviertel, die so etwas wie eine neupreussische Karnevalsveranstaltung sind, aber kritisch wird das, wo die Minderheit mit dem Vorwand von angeblicher ´Toleranz´ auch weitergehende ´Akzeptanz´ – in der Tendenz bis hin zum praktischen Mitmachen – einfordert, indem sie also ihre spezifische Sichtweise und ihre Lebensweise zu verallgemeinern trachtet, wie das auf Landesebene mit den Gesetzgebungsvorhaben von SPD/Grünen zur von den Gegnern so bezeichneten „Frühsexualisierung“ (Baden-Württemmberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) der Fall ist. Dass das nicht mehrheitsfähig ist, das dürfte auf der Hand liegen.

Ergänzend:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-hart-aber-fair-der-roehrende-hirsch-und-der-untergang-des-feminismus-13460420.html

„Die „Gender Studies“ sind zu einem Witz geworden, wie gestern Abend in der Sendung „Hart aber fair“ bei Frank Plasberg deutlich wurde. Den Witz kann man nur mit Satire deutlich werden lassen. Darum bemühte sich der Moderator mit seinen Gästen in einer Form antagonistischer Kooperation. Antagonistisch, weil nicht alle einer Meinung waren. Kooperativ, weil sich alle bemühten am Erfolg der satirischen Aufarbeitung des Themas teilzuhaben. Schließlich ging es hier zumeist nicht um reale Menschen mit ihren wirklichen Problemen, sondern um die Dekonstruktion von Sprachverwendung, mit denen sich die „Gender Studies“ zumeist beschäftigen.“

Anmerkung GB:

Das Wort „zumeist“ im letzten Satz wirkt verzerrend. Denn Sprachpolitik ist lediglich einer von mehreren Zweigen der „Gender Studies“.