OECD-Bildungsstudie: Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bleiben

von Susanne Kusicke

„Wenn Mädchen und Jungen nach ihrer Einstellung gegenüber Mathematik und Naturwissenschaften gefragt werden, gehört Deutschland zu den Ländern mit den größten Geschlechterunterschieden. Das berichtet die internationale Bildungsorganisation OECD. Aber es gibt auch Zeichen für einen Wandel.“   –

Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/oecd-geschlechterstudie-unterschiede-bleiben-13465095.html

Kommentar GB:

Ich finde es immer wieder fast witzig, dass dieser Typus von Journalistinnen nie bemerkt, dass ihre Denkvoraussetzung, die als ihr persönliches Gleichheitsaxiom bezeichnet werden kann, hier wieder einmal falsifiziert wird. Darauf kommen sie nicht. Weil ja nicht sein kann was nicht sein darf. Sie bemerken den Normativismus des feministischen Denkens, dem sie ständig aufsitzen, überhaupt nicht. Sie können nicht oder nicht zureichend zwischen SEIN – und dessen Deskription und Analyse – und SOLLEN – das überhaupt erst einmal aus sich heraus zu begründen wäre, unterscheiden. Wenn etwas sein soll, warum soll es denn eigentlich so sein? Ist das zureichend begründbar oder nicht? Dass sich eine Clique mit Eigeninteressen intern auf eine SOLL einigt, ist weder eine Erkenntnis, wie in den Gender Studies irrigerweise gemeint wird, noch ist das eine verallgemeinerungsfähige Norm. Es ist lediglich das Interesse eben dieser Clique.

Das feministische SOLLEN wird faktisch durch ideologische Indoktrination vorgegeben, es ist ein Glauben, kein Wissen, wird aber falsch als ein Wissen behauptet. Die Gender Studies, auch wenn sie intern Meinungsverschiedenheiten austragen, übernehmen innerhalb des Feminismus insoweit genau die Rolle, die die akademische Theologie für die christlichen Kirchen und ihre Gläubigen spielt. Daher ist es klar, dass es keine Beweise gibt. Es kann sie gar nicht geben, weil ein Glauben, sei es ein religiöser, sei es ein sonstiger, weder bewiesen werden kann noch Beweise benötigt.

Der Feminismus ist eine der Gestalten des gegenwärtigen Irrationalismus.