Medienspiegel

Österreich ist sicher Gender-Weltmeister

Die Unis überbieten einander in Frauenforschungs-Schwerpunkten. Gäbe es nicht langsam Lohnenderes?

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„Leider gibt’s keinen Nobelpreis für Genderforschung. Österreich wäre sicher unter den Top-Kandidaten. Kein Thema wird mit größerer Emsigkeit beforscht. Am 12. März vor 650 Jahren wurde die Uni Wien gegründet. Sie feiert ihr Jubiläum – erraten – mit einem Schwerpunkt zur Geschlechtergerechtigkeit. Samt Text von Elfriede Jelinek. Das freut immerhin die dortige Hochschülerschaft, deren „Gender“-Balken im Auge leider die Sicht auf alle anderen Studententhemen nimmt. Haben wir sonst noch Sorgen? Zum Beispiel Wirtschaftskrise, Religionskriege? Internationale Brandherde wie Naher Osten, Ukraine-Krise? Migrationsströme (samt wirklicher Diskriminierungsprobleme in einer multikulturellen Gesellschaft)? Das mögliche Ende des Wachstums?

Aber nein, bei uns wird auf Teufel komm raus gegendert. Auch die neue Rektorin der Wirtschaftsuni Wien (die zu Amtsantritt durchaus vernünftige Interviews gab) ist – eh klar: Gender-Expertin. Und an der Wiener Medizinuni gilt ebenfalls eine Gender-Fachfrau als mögliche Rektors-Nachfolgerin.“   –   Zum Artikel:

http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/oesterreich-ist-sicher-gender-weltmeister/116.080.611

http://www.wu.ac.at/diversity/mitarbeiter/hanappi-egger

Kommentar GB:

„Gender & Diversity in Organizations“, das heißt in deutscher Sprache: es gibt in Organisationen Männer und Frauen, also Menschen mit unterschiedlicher Haar- und Hautfarbe, sowie mit unterschiedlichem Gewicht und in unterschiedlichem Alter, und es gibt ein paar Homosexuelle beiderlei Geschlechts, regelmäßig einige Alkoholiker und Alkoholikerinnen, etliche Neurotiker und Neurotikerinnen, schließlich auch mancherlei Dummköpfe beiderlei Geschlechts, usw. usf. , und das muß nun angeblich intensiv erforscht werden?!

Aber wozu haben wir dann in der Bertriebswirtschaftslehre das Fach Personalwirtschaft, oder neudeutsch: Human Resources Management (HRM)? Das alles wird doch dort unter Berücksichtigung der Organisationssoziologie und der Organisationspsychologie immer schon unter dem leitenden Gesichtspunkt einer möglichst optimalen Unternehmenssteuerung bereits bedacht!

Oder geht es bei „Gender & Diversity in Organizations“ lediglich um die Frage, wie die Privilegierung von Frauen in Organisationen am besten vorangetrieben werden kann? Das wäre dann allerdings ein negatives, weil schädliches betriebswirtschaftliches Ziel.

Der Frauenanteil ist jedenfalls nicht entscheidend für den Unternehmenserfolg – und dass das angeblich anders sei, ist nichts als ein feministischer Schwindel:

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/frauen-sind-nicht-entscheidend-fuer-den-unternehmenserfolg/