Politikwissenschaft im Griff der Parteien

Von Helmut Kramer

„ÖVP und Wissenschaftsminister Busek verhinderten lange die Besetzung der Professur für Politikwissenschaften.

Eva Kreisky machte ein Zentrum für Genderfragen daraus.“

„Die kritiklose Übernahme der Bologna-Kriterien, die Einführung eines dreistufigen Ausbildungssystems, mit einer stark verschulten ersten Bachelorphase bei einer gleichzeitigen Stagnation des Personalstandes, haben vor allem in den Massenfächern wie in der Politikwissenschaft zu einem deutlichen Niveauverlust geführt.

So kontrastiert der Jubiläumsjubel, mit dem zurzeit 650 Jahre Wiener Universität gefeiert werden, mit dem tatsächlich sehr wenig zukünftigen Zustand von Lehre und Forschung an den österreichischen Universitäten und dem Desinteresse an Wissenschaft und Universitäten seitens der politischen Klasse wie auch der österreichischen Bevölkerung. „Diese Geringschätzung“, so der aus Österreich gebürtige Biochemiker Gottfried Schatz, ehemaliger Präsident des Schweizer Wissenschaftsrates im STANDARD vor wenigen Tagen, „hat dazu geführt, dass der Abstand der österreichischen Universitäten zu den guten Universitäten des europäischen Auslandes größer wird.“ (Helmut Kramer, DER STANDARD, 30.3.2015)“.

http://derstandard.at/2000013607260/Politikwissenschaft-im-Griff-der-Parteien

Kommentar GB:

Macht nur weiter so, die Richtung stimmt, ihr Lemminge!