Medienspiegel

Raus aus der Defensive: Für einen nonkonformen Feminismus

Von Antje Schrupp

„Wir wollten die Welt verändern, und sie haben uns die Gleichstellung angeboten“ – so fasst die italienische Philosophin Luisa Muraro das Dilemma der heutigen Frauenbewegung zusammen.[1] Und vielleicht kann man die gegenwärtigen Feminismusdebatten tatsächlich so verstehen: Sie handeln davon, wo die Grenze zu ziehen wäre zwischen einem „guten“ Feminismus, der die reibungslose Integration von Frauen in die gesellschaftlich-ökonomischen Strukturen voranbringt, und einem „bösen“ Feminismus, der den Bogen überspannt, zu radikal ist, die Leute vor den Kopf stößt, den Boden des Diskutablen verlässt. Ein Feminismus, der sich, mit anderen Worten, nicht mit der Integration der Frauen in das Bestehende zufrieden gibt, sondern dieses Bestehende grundlegend hinterfragt.“   –   Zum Artikel:

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/maerz/raus-aus-der-defensive

Kommentar GB:

Tja, aber was ergibt sich denn nun aus der bis zur Lächerlichkeit überspannten Selbstüberschätzung und den umfassenden und hochgestochenen Ansprüchen von Antje Schrupp, wie etwa denen, „dieses Bestehende grundlegend zu hinterfragen“? Was soll das denn bedeuten? Etwa ein fundiertes Forschungsprogramm? Wenn ja, auf welcher theoretischen Grundlage? Aber ach wo: da kommt nichts, rein gar nichts, denn das sind alles nur die üblichen Sprüche. Ihr fällt ebenso wie allen anderen Feministen und Feministinnen nichts anderes ein, als schäbig über andere Leute herzuziehen, ohne dass sie von der bestehenden Kritik am Feminismus, geschweige denn von ihren eigenen Motivationen, irgend etwas verstanden hätte. Hohle Sprüche klopfen plus Verleumdung Andersdenkender, das ist die kommunikative Praxis des Feminismus, den es, anders als Antje Schrupp behauptet, sehr wohl gibt. Und der jetzt fällig dafür ist, abgewrackt zu werden.

Ein exemplarisches Beispiel für diesen verleumderischen Journalismus bietet der STERN:

http://www.stern.de/kultur/tv/kritik-zu-hart-aber-fair-nieder-mit-den-ampelmaennchen-deutschland-im-gleichheitswahn-2177273.html