Schwesigs Frauenpolitik: Jetzt geht’s ums Geld

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„Es läuft derzeit nicht allzu schlecht für die Sozialdemokratin. Lange belächelt, entwickelt sich die 40-Jährige zu einem der umtriebigsten Kabinettsmitglieder. Elterngeld, Familienpflegezeit, Prostitutionsgesetz – kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein Thema aus ihrem Bereich aufgerufen wird. Erst kürzlich feierte sie ihren größten Erfolg: Der Bundestag beschloss die von ihr ausgehandelte Frauenquote. „Historisch“, schwärmt Schwesig.

Auch in der SPD-Führung hat man erkannt, wie wichtig die Ministerin in den kommenden Jahren noch werden könnte. Das Image der Partei ist schlecht. Schwesig Ruf ist nicht viel besser, gerade mal der Hälfte aller Deutschen ist sie ein Begriff, sonderlich beliebt ist sie nicht, ihre oft holzschnittartige Argumentation stört auch manchen Parteifreund. Aber ihre Gesellschaftsthemen sollen helfen, die Reputation der SPD zumindest ein Stück weit wiederherzustellen. Zudem soll die Ministerin die Christdemokraten auf ein Feld ziehen, auf dem sie sich klassischerweise schwer tun. Quälgeist Schwesig.“   –   Zum Artikel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwesig-pocht-auf-gleichen-lohn-fuer-gleiche-arbeit-a-1022427.html

und ein Kommnetar von Nikolaus Blome / SPIEGEL

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-gehaltsgleichheit-gesetze-aendern-unterschied-nicht-a-1022291.html

Kommentar GB:

„Nur liegt das Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen eben noch immer bei rund 20 Prozent, und im Koalitionsvertrag ist vereinbart, diesen unhaltbaren Zustand zu verändern.“  So heißt es in dem obigen Artikel. Aber: es gibt gar kein Gender Pay Gap. Das errechnete unbereinigte GPG von 22% ist eine statistisch nichtssagende Propagandazahl, und auch das bereinigte GPG von 8% besagt keineswegs, dass in dieser Höhe Frauen diskriminiert würden. Das ist überhaupt nicht das Fall. Man kann oder will das anscheinend nicht verstehen. Siehe hierzu:

http://www.forum-inklusion.eu/equal-pay.html

Das geplante ´Entgeltgleichheitsgesetz´ ist nicht nur nicht zu rechtfertigen, sondern es ist ein Ausdruck des intellektuellen und politisch-moralischen Verfalls der Sozialdemokratie, weil sie sich auf eine absurde Art und Weise einer feministischen Lobbypolitik unterordnet. Nach meiner Einschätzung wird sich die Lage der SPD im Trend weiter verschlechtern, und zwar hauptsächlich deswegen, weil sie nicht mehr lernfähig zu sein scheint, und weil ihr Personal, um es diplomatisch zu formulieren, nicht sonderlich überzeugend ist. Der riesige Mitglieder- und Wählerverlust, der durch die Agenda-Politik von Schröder (SPD/Grüne) verursacht orden ist, hat eben irgendwann spürbare Folgen.

Mit dem Personalproblem steht die SPD allerdings nicht alleine da. Man schaue sich dazu etwa die CDU an…

Die SPD dürfte unter dem unvertretbaren Einfluß der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Interesse einer immer offensichtlicheren und nicht verfassungskonformen Lobbypolitik für bestimmte Frauengruppen den Kurs der Lemminge fortsetzen.

Für  durchaus wohlwollende Mahnungen sind sie blind und taub.

Taubblinde Lemminge aber kann auf ihrem Weg VORWÄRTS niemand mehr warnen.

Ich sehe nichts, was den tendenziellen Niedergang der SPD noch aufhalten könnte.

Irgendwann in der Zukunft werden sie voraussichtlich in der Bedeutungslosigkeit versinken. Als nächstes dürfte die 20% – Marke unterschritten werden. Man lasse sich von einer Ausnahme wie Hamburg nicht täuschen, und man bedenke, dass jeder zweite Wähler sich offenbar von den Parlamentsparteien nicht mehr repräsentiert sieht. Und wenn Gabriel die Politik Schröders noch durch die sogenannten Freihandelsabkommen mit den USA toppt, was er ja will und womit ich rechne, dann wird das ebenso wenig ohne Folgen für die Partei bleiben wie im Falle Schröders. Es muß nicht so kommen. Aber sehr vieles spricht dafür.