So klingt er, der Antifeminismus!

Sonja Ablinger

Status und Einkommen eines Berufs sind keineswegs geschlechtsneutral. Wer Lohndiskriminierung von Frauen zum Wohlfühlfaktor macht, der lässt die Ungleichheit fortbestehen. –

Eine Replik auf Georg Schildhammer, siehe:

http://derstandard.at/2000013190541/Feminismus-Der-Traum-vom-warmen-Eislutscher

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/feminismus-der-traum-vom-warmen-eislutscher/

Zum Artikel:

http://derstandard.at/2000013352936/So-klingt-er-der-Antifeminismus

und ähnlich:

http://derstandard.at/2000013300548/Wenn-Verantwortung-am-eigenen-Tellerrand-endet

Kommentar GB:

So tickt er, der Feminismus. Besonders womöglich der österreichische, der als eigentümlich (g)eifernder auffällt.

Immer großartig empört. Mit starken aber gar nicht bemerkten Vorurteilen ausgestattet.

Immer den eigenen Vorteil fest im Blick. Und diesen stets als angebliche allgemeine Gerechtigkeitsnorm voraussetzend.

Und das mit ebenso starken Behauptungen wie schwachen Beweisen.

Gleichheit zwischen den Geschlechtern als abstrakt-normative Negation der geschlechtlichen Arbeitsteilung.

Aber die hat selbst evolutionäre Wurzeln. Und dadurch wird die feministisch interpretierte Gleichheit zu fixen Idee, einer Zwangsvorstellung.

Und genau deshalb wird sie mit äußerster Verbissenheit eingefordert.

Alles Unsinn. Man kann und muß das kalt zurückweisen.

Ich empfehle hierzu – gerade auch zum Thema Segregation auf Arbeitsmärkten – folgendes zu lesen:

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/fragen-an-eine-career-service-leiterin/

denn dort ist dankenswerterweise alles nötige zu diesen Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen gesagt worden.

Interessegeleitete feministische Rhetorik und analytisches Denken sind eben „zwei ganz verschiedene Tassen Tee“.

Vertiefend sei hier hingewiesen auf:

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung/