Antrag beim Bundesparteitag: AfD-Mitglieder wollen „Werbung“ für Homosexualität verbieten

Von Norbert Blech

„In einem „Anti-Gender“-Antrag sprechen sich Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ gegen eine „politische Förderung“ und „massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten“ aus.

„Als wäre die AfD mit ihren „Demos für Alle“ und homophoben Spitzenpolitikern wie Björn Höcke („Geisteskrankheit namens Gendermainstreaming“) nicht schon homofeindlich genug, droht nun ein Antrag zum nächsten Bundesparteitag, der sich gegen alle möglichen vermeintlichen Merkmale von „Gender Diversity“ und unter anderem auch gegen „Werbung“ für Homosexualität wendet.

Gender-Ideologie sei als „durchgängiges politisches Leit- und Handlungsprinzip (…) politisch, rechtlich und massenmedial in allen öffentlich- und privatrechtlichen Institutionen vollumfänglich zu beenden“, wird in dem Antrag (PDF) gefordert.

Die „politisch-bürokratische ‚Abschaffung‘ der Unterschiede zwischen Männern und Frauen“ sei „objektiv unmöglich“ und „reine Steuergeldverschwendung“, heißt es in dem Antrag weiter, die „Abschaffung der Vollzeit-Mütter (…) unvereinbar mit den staatsvolkerhaltenden und volkswirtschaftlichen Interessen der Deutschen“.

Auch sei „die politisch-bürokratische und rechtliche Förderung bzw. die aktive massenmediale Werbung für Empfängnisverhütung, Abtreibung und homosexuelles Verhalten (…) unvereinbar mit den vitalen Interessen der Deutschen“. Sexualkundeunterricht, der „zu sexuellem Experimentieren ermutigen soll“, stelle „einen sittenwidrigen Eingriff in die Kinderseelen“ und „eine schwere Störung der natürlichen physisch-psychischen Entwicklung junger Menschen“ dar.

Quotenregelungen seien „naturrechts-, freiheits- und wettbewerbswidrig“. Regelungen wie das Gleichstellungsgesetz oder das Antidiskriminierungsgesetz sollten ebenso gestrichen werden wie alle Stellen für Gleichstellungsbeauftragte oder vermeintliche Gender-Lehrstühle.“

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http://www.queer.de/detail.php?article_id=23641

Kommentar GB:

Das scheint mir ein informativer Artikel zu sein, der gewiß zur Aufklärung der Bevölkerung beitragen wird.