Aufstand der Entrechteten

Von Sabine Menkens

„Mama betreut, Papa blecht? Immer mehr Trennungsväter wollen sich damit nicht mehr abfinden.

Sie möchten mehr sein als nur Zahlmeister – und pochen auf eine Neuordnung des Unterhaltsrechts.“

Zum Artikel:

http://www.welt.de/print/wams/politik/article139419584/Aufstand-der-Entrechteten.html

und ein ausgewählter Kommentar hierzu:

„Ich kann dem Artikel als selbst Betroffener nur zustimmen. Als Vater wird mir von allen Seiten signalisiert, ich solle mich doch aktiv in die Erziehung meiner Kinder einbringen. Auch die Politik versucht, unter anderem mit der Väterzeitregelung, Männer näher an ihre Kinder zu bringen. Doch im Trennungsfall kann ein Mann sogar bereit sein, beruflich kürzer zu treten, um sich um seine Kinder zu kümmern, es hilft nichts. Er muss arbeiten (auch, weil sonst nach Abzug des Unterhalts nichts zum Leben bleibt). Das Familienrecht ist hochgradig schizophren und väterfeindlich.

Kinder sind fast ausschließlich von Frauen umgeben, seien es Kindergärtnerinnen oder Lehrerinnen. Ein Junge, dem dann noch der Vater fehlt, hat kein männliches Rollenmodell. Und DAS soll kinderfreundlich sein?

Ein Letztes: Das bisherige Unterhaltsrecht fördert das Geschäftsmodell Kindesunterschiebung. Ich hätte es selbst nicht geglaubt, aber in meiner Umgebung gibt es mittlerweile drei Fälle (mich zähle ich nicht dazu), in denen Frauen ihren kinderunwilligen Partnern bewusst ein Kind untergeschoben und ihn dann in dem Wissen verlassen haben, dass der Vater für den Sprössling schon aufkommen wird. Es hindert sie aber nicht, sich als bemitleidenswerte, unterstützungswürdige Alleinerziehende zu inszenieren. Die meisten glauben ihnen. Männer sind schließlich Schweine.“

Hervorhebung: GB