Die falschen Bilder und Klischees?

Von Lara Hagen

Dass nur wenige Frauen an technischen Unis studieren, liegt auch am Image von „Technik „. Vorlesungen über Gender gibt es selten – für Bente Knoll vom Büro für nachhaltige Kompetenz eine verpasste Chance.

http://derstandard.at/2000013849296/Die-falschen-Bilder-und-Klischees

Kommentar GB:

Das ist zweifellos einer der klügsten Beiträge zum Thema.

Frau Knoll kennt natürlich die richtigen Bilder und Klischees, nämlich die, die ihrer Ideologie entsprechen.

Es spricht nach meiner Hochschulerfahrung viel dafür, dass Studentinnen hinreichend intelligent sind, um gemäß ihrer Vorlieben, Begabungen, Neigungen sowie ihrer persönlichen Lebensplanung einen für sie geeigneten Studiengang auszuwählen, und das ganz ohne irgendwelche Gleichstellerinnen.

Wenn Studentinnen MINT-Studiengänge ergreifen wollen: bitte sehr, gern, alle Türen stehen ihnen offen, und sie sind willkommen. Nur: sie müssen dafür genauso engagieren, wie Studenten das tun.

Warum sollte es ein politisches Ziel ein, mehr Frauen in MINT-Berufe zu locken, die das gar nicht wollen, sondern anderes bevorzugen?

Ein solches Ziel ist völlig willkürlich und durch nichts rational zu begründen.

Im Gegenteil, es handelt sich um einen Verstoß gegen das individuelle Freiheitsrecht, über das eigene Leben selbst zu bestimmen.