Forsa-Umfrage: Union hat bei Frauen absolute Mehrheit

Peter Mühlbauer

„Wenn in Deutschland nur Frauen wählen dürften, dann gäbe es keine Frauenquote in Aufsichtsräten. Zumindest nicht in der Form, wie sie im März vom Bundestag beschlossen wurde. Diesen Schluss legt eine im Auftrag der Illustrierten Stern und des Fernsehsenders RTL durchgeführte neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa nahe, der zufolge CDU und CSU bei weiblichen Wahlberechtigten nicht nur auf 42, sondern auf 46 Prozent kommen. Weil die Parteien, die bei einem reinen Frauenwahlrecht unter der Fünf-Prozent-Hürde blieben, bei insgesamt 11 Prozent lägen, würde das für eine absolute Mandatsmehrheit reichen, mit der die Union keine Wünsche der SPD mehr erfüllen müsste.“

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44661/1.html

Anmerkung GB:

Für die Feministinnen bei Linken, SPD (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen/ AsF) und besonders bei den Grünen spricht diese Umfrage, ohne sie nun in ihrer Bedeutung überschätzen zu wollen, sicherlich eher nicht. Das kann nicht überraschen, wenn man bedenkt, dass diese Cliquen Minderheitenpolitik für jene kleinen Minderheiten von kaum mehr als 5% machen, denen sie selber angehören.

Und genau das merken und verstehen die Frauen im Lande, die zu wenigstens 75% verheiratet sind, Kinder und Familie haben und vielleicht noch halbtags arbeiten, ob das für sie finanziell nun nötig ist oder nicht. Sie merken anscheinend, dass dieser ihnen ständig medial vermittelte feministische Politzirkus, diese Realsatire der einstmals womöglich gut gemeinten Frauenemanzipation, den die Parteien sich meinen leisten zu dürfen oder zu müssen, ihnen schadet anstatt ihnen zu nützen.

Was haben diese Frauen mit Familien z. B. von Gender-Lehrstühlen? Sie haben davon den Effekt, dass das dafür ausgegebene Geld in der Kinderbetreuung, in der Schule und bei der Erneuerung der langsam verrottenden Infrastruktur fehlt. Und dass ihre Kinder in den Schulen zukünftig von homosexuellen Männern und Frauen „aufgeklärt“ werden. Na wunderbar. Das haben sie sich bestimmt alle immer schon gewünscht.

Es ist Zeit, dass die Parteien selbst endlich auch einmal damit beginnen, etwas zu merken – und die fälligen Konsequenzen zu ziehen.