Frauen auf die Front!

Warum nicht? Meint SPON Fallschirmjägerinnen? Bomberpilotinnen? Infanteristinnen? Drohnenkillerinnen? Oder was sonst?

Nun, das hier:

US-Kampagne zu Dollar-Scheinen

„Bislang sind Dollar-Scheine eine reine Männerdomäne, was die aufgedruckten Bilder betrifft. Das soll sich nun ändern, ein Kampagne kämpft für den Neudruck der 20-Dollar-Noten – und bekommt Unterstützung von prominenter Stelle.“  –

„Es wäre nur ein logischer Schritt zur Gleichberechtigung: In den USA wirbt eine Kampagne dafür, Bilder berühmter Frauen auf Dollar-Noten zu drucken. Momentan werden die Scheine noch exklusiv von Herren wie George Washington (1 Dollar) und Ben Franklin (100 Dollar) okkupiert.

Es sei im Jahr 2020 genau 100 Jahre her, dass Frauen in den USA wählen dürften, heißt es auf der Webseite der Kampagne Women on 20s. Daher sei es nur angemessen, wenn endlich einmal eine Frau auf den Dollar-Scheinen abgebildet würde. Der Schlachtruf der Aktivistinnen: „Der Platz einer Frau ist auf dem Geld“.“

Zum Artikel:

http://www.spiegel.de/panorama/us-kampagne-frauen-auf-dollar-scheinen-a-1028852.html

Kommentar GB:

Es wäre logisch kein Schritt der Gleichberechtigung, weil das, was hier angestrebt wird, mit Gleichberechtigung, also: mit gleichen Berechtigungen, oder: mit gleichen Chancen, gar nichts zu tun hat.

Worum es wieder einmal geht, das ist die Gleichheit im Ergebnis – also um die Gleichstellung, oder, genauer gesagt, um die

´gefühlte´ Gleichstellung.

So etwas kann als feministische Symbolpolitik bezeichnet werden, für ein Luxusthema auf höchstem Niveau. Die Idee dazu stammt von einem neunjährigen Mädchen. Es handelt sich somit um eine infantile Idee. Was Frauen nicht daran hindert, sie ernst zu nehmen.