Gender Mainstreaming. Die Abschaffung der gleichen Rechte für Frauen

Von Gudrun Eussner

Es beginnt mit dem Begriff Homophobie. Er ist eine griechisch-römische Zusammensetzung und heißt übersetzt: Angst bzw. Furcht vor Männern. Zwar bedeutet homo auch Mensch, aber im Lateinischen sind beide Bezeichnungen identisch, ebenso im Gotischen guma und Althochdeutschen  gomo, Mensch = Mann, wie Schüler auf der Seite 242 des Kleinen Stowasser der Auflage von 1958 lernen. Im Begriff Bräutigam ist gomo bis heute erhalten, der Mann der Braut. Diese Einschränkung besteht bis in die Gegenwart fort, sie umfaßt im Deutschen auch den Begriff Junge, der mancherorts mit Kind gleichgesetzt wird. So fragt man auf dem ostwestfälischen Lande bei einer Geburt: Es dat n Kuind oder n Wicht? Mit Wicht bezeichnet man in diesem Fall nicht eine verachtete männliche Person, wie der Duden meint, sondern ein Mädchen, aber das könnte auf das gleiche hinauslaufen.

Wenn man die heute ebenfalls geläufige Bedeutung von Phobie = Aversion, Verschmähung, Zurückweisung (Stowasser, Seite 83) hinzu nimmt, so ist Homophobie eine Zurückweisung von Männern, hier eingeengt auf homosexuelle Männer. Es fällt auf, daß sich die angeblich zurückgewiesenen mit allen Männern, gar mit allen Menschen gleichsetzen. Aus dem Begriff geht das nicht hervor, es ist bereits durch die Sprache eine Anmaßung.

Frauen sind schon von der Begriffsbestimmung her ausgeschlossen, was aber einige von ihnen nicht hindert, sich stellvertretend in den Kampf einzubringen. Seinerzeit kämpfen sie für die Abschaffung des § 175 STGB, aus dem Jahr 1871, der Homosexualität bei Männern (!) unter Strafe stellt. Frauen sind dem Patriarchat in diesem Zusammenhang noch nie wichtig gewesen und bis heute uninteressant, trotzdem lassen sie sich einspannen oder drängen sich gar auf und setzen sich ein für die angeblich auch sie betreffende Angelegenheit.

Diese Frauen sind durchweg Lesben, die ihr Leben lang darunter leiden, kein Mann zu sein. Judith Butler ist eine von ihnen, eine andere ist die 56-jährige österreichische Grünenabgeordnete des Europaparlaments Mag.a Ulrike Lunacek, von bösen Zungen Kampflesbe genannt. Am 4. Februar 2014 soll im Europaparlament der nach ihr benannte Lunacek-Bericht „über den EU-Fahrplan zur Bekämpfung von Homophobie und Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität (2013/2183(INI)“ ohne Debatte verabschiedet werden, teilt die Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur e.V. (DVCK), am 30. Januar 2014, auf ihrer Website mit, europaweit sollten massive Sonderrechte für LGTBI-Personen durchgesetzt werden. „Die EU-Parlamentarier Martin Kastler und Markus Ferber (beide CSU) sowie Peter Liese (CDU) werden nicht für den Lunacek-Bericht stimmen, sondern eine alternative Resolution unterstützen, die von der EVP-Fraktion des  Europaparlamentes eingebracht wird,“ weiß das Christliche Informationsforum MEDRUM, am 30. Januar 2014.“   –

http://eussner.blogspot.fr/2014/01/gender-mainstreaming-die-abschaffung.html