Genderfrust bei Plasberg

von Annett Mängel  –

Auszug:

„Für eine ernsthafte Debatte der Geschlechterrollen blieb, so sehr sich die „Gender-Verteidiger“ Anne Wizorek und Anton Hofreiter bemühten, kein Raum. So war es der OECD vorbehalten, wenige Tage später ganz offiziell festzustellen, dass Geschlechterzuschreibungen ein strukturelles Problem mit gravierenden Folgen sind: Viele Mädchen könnten genauso gut rechnen wie Jungs; doch nur, wenn sie selbst sich das auch zutrauen und es ihnen von ihrem Umfeld zugetraut wird, schlägt sich dies in ihren Ergebnissen nieder.“   – Zum Artikel:

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/april/genderfrust-bei-plasberg

Kommentar GB:

„Geschlechterzuschreibungen“  sollen ein  „strukturelles Problem mit gravierenden Folgen“ sein?“  (???)

Verstehe ich das richtig, dass es hier um eine durchsichtige Benachteiligungsphantasie von Frauen über Frauen geht?

Aber vielleicht gibt es ja jemanden, der dieses mir ansonsten unverständliche bleibende „Argument“ versteht?

Mir ist jedenfalls nicht klar, was uns Annett Mängel, die sich selbst für fortschrittlich weil feministisch hält, und die sich über Birgit Kelle, die sie, weil nicht-feministisch,  als „erzkonservativ“ etikettiert, geärgert hat, hier eigentlich sagen will. Immerhin ist der Feminismus erstens weder fortschrittlich noch links, sondern eine irrationale Ideologie, und zweitens ist es nichts Negatives, für die Insitution Familie zu sein, sondern es entspricht der Verfassung (Art. 6 GG) und ist etwas Positives. Aber vielleicht hat Annett Mängel ja keine Familie und gönnt sie deshalb anderen auch nicht, oder sie hält Familien für altmodisch, oder sie meint, homosexuelle Paare seien die Zukunft. Wir wissen es nicht. Aber wie auch immer: jedenfalls sollte sie das von ihr bemäkelte lustige Buch von Birgit Kelle: „Gender-Gaga“ lesen. Am besten zweimal. Es könnte sich heilsam auswirken. Lachen Sie doch mal, Frau Mängel! Wenn es Ihnen dann noch gelingt, über sich und Ihren Feminismus zu lachen, dann haben Sie´s geschafft!