Grüne Fachgespräche in schwarz-weißer Tristesse

Von Michael Klein

„Die Bundestagsfraktion der Grünen lädt zu einem Fachgespräch nach Berlin ein, in den Deutschen Bundestag. Von Steuerzahlern finanziert, wird dort über diejenigen geredet, die die “Uhr zurückdrehen” wollen.

Nein, es geht nicht um das Für und Wider der Sommerzeit, es geht um: “Strategien gegen Anti-Feminismus und Homophobie”, und wir wollen die Meldung, die die Grünen herausgegeben haben, um auf ihr Fachgespräch aufmerksam zu machen, zum Anlass nehmen, um darzustellen, wie angebliche Emanzipatoren, denn für solche halten sich die Grünen, doch nur Manipulateure sind, die versuchen, mit sprachlichen Tricks Stimmung und Punkte zu machen.

Beginnen wir jedoch mit dem positiven Teil. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben, dass selbst Grüne lernfähig sind (auch wenn der Zweifel doch sehr nagt). Wenn man sich mit Kritik an einer Überzeugung, die man für richtig hält, sagen wir mit dem Feminismus, auseinandersetzen will, und wenn man dabei den Eindruck vermeiden will, dass es sich beim Feminismus in seiner derzeitigen Verfassung um nichts anderes als eine Nutznießer-Ideologie handelt, deren Anhänger aus pekuniären Motiven ihren feministischen Fetisch anhimmeln, dann muss man sich konstruktiv und überlegen mit Kritik auseinandersetzen.“  –

Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2015/04/16/grune-fachgesprache-in-schwarz-weiser-tristesse/

Kommentar GB:

Der Begriff der Nutznießer-Ideologie bringt die Sache auf den wesentlichen Punkt. Und Kritik ist für Wissenschaft wesentlich, weil vorläufige Erkenntnisse der Überprüfung bedürfen. Denn irren ist bekanntlich menschlich, und niemand ist davor gefeit, sich zu irren.

Deshalb wird in den Naturwissenschaften völlig zu Recht großer experimenteller Aufwand getrieben, um theoretische Aussagen zu überprüfen; siehe die CERN-Suche nach dem vermuteten und nunmehr nachgewiesenen Higgs-Boson.

Und deshalb müssen sich auch die ´Gender Studies´ der Kritik bzw. der kritischen Überprüfung stellen. Wenn diese aggressiv abgewehrt und als Angriff aufgefaßt wird, dann ist das kein wissenschaftliches, sondern ein sektenartiges Verhalten. Und das läßt tief blicken.

Aber wenn sich Feministinnen darauf zurückziehen, dass in postmodern-philosophischer Manier alles zu relativieren sei, dann müssen sie sich ihre Behauptungen und Beliebigkeiten selbst als Willkür ohne jegliche Verbindlichkeit vorwerfen lassen. All das ist nichtig.

´Gender´ ist keine philosophische oder wissenschaftliche Kategorie, sondern eine lesbische Kopfgeburt, die als illusionärer Ausweg aus den Widersprüchen der homosexuellen (lesbischen) Existenz- und Lebensweise dient. Phantasiert wird, die Welt und die Menschen in ihr müßten nach Maßgabe der Homosexuellen so umgestaltet werden, dass deren subjektiver Leidensdruck verschwindet; das ist ihre Hoffnung. Man kann das verstehen. Aber das Gender Mainstreaming-Vorhaben dürfte zum Scheitern verurteilt sein. Denn abgesehen von Widerstand hat das letzte Wort hier die Biologie.