Immer mehr Männer entscheiden sich fürs Single-Leben

Prof. Dr. Walter Hollstein

„Es gibt immer mehr Männer, die ohne Frauen auskommen:

Vor allem junge Männer leben häufiger allein als früher – eine Beziehung, gar Heirat erscheint ihnen viel zu riskant.“   –

Zum Artikel:

http://www.badische-zeitung.de/liebe-familie/immer-mehr-maenner-entscheiden-sich-fuers-single-leben–73569859.html

Kommentar GB:

Ein m. E. ausgezeichneter, sehr lesenswerter und wichtiger Artikel! Sehr zu empfehlen!

Aus dem Text geht klar hervor, dass es für junge Männer heute höchst bedenklich ist, sich auf eine Ehe und Familiengründung einzulassen, weil die Risiken dafür viel zu groß geworden sind. Es droht nach wenigen Jahren bereits die zumeist von Frauen eingereichte Scheidung, es drohen Unterhaltszahlungen, eine Entrechtung im Sorgestreit, ein Kontaktabbruch zu den eigenen Kindern, und u. U. ein lebenslanger finanzieller Ruin, von den damit verbundenen großen seelischen Leiden ganz abgesehen. Mit andern Worten: die jungen Männer sind den willkürlichen Entscheidungen ihrer Frauen ausgeliefert.

Wenn die Frauen für Männer aber vor allem ein derart hohes Lebensrisiko darstellen, wie das offenbar heute bereits der Fall ist, dann vermeiden junge Männer rationalerweise zumindest eine Ehe. Und das ist vernünftig, auch wenn es sie wahrscheinlich nicht glücklich macht. Aber lieber diese Abwesenheit von Glück ertragen als das große Scheidungsfolgenunglück, das nicht selten das ganze Leben des Mannes ruiniert. Wenn das Glück nicht maximiert werden kann, dann werden eben die zu erwartenden Verluste minimiert.

Es ist somit völlig rational, diese Risiken zu vermeiden und ein männliches Lebensmodell zu entwickeln, das unter den heutigen, vom Feminismus geschaffenen Umständen und Randbedingungen ein ungestörtes und selbstbestimmtes, wenn auch mit gewissen Verzichtsleistungen verbundenes Leben ermöglicht.

Das für eine eheliche Bindung unverzichtbare und notwendig vorausgesetzte Grundvertrauen in die Dauerhaftigkeit der Beziehung ist zerstört worden.

Betriebswirtschaftlich formuliert würde man sagen: das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr, es ist hinüber. Die investiven Risiken sind viel, viel zu groß, um eine solche Investition noch zu ermöglichen.

Und das schlägt dann auf die Frauen zurück, indem diese Männer für sie bestenfalls vielleicht noch erreichbar, aber eben nicht mehr verfügbar sind. Und wenn die guten Jahre der jungen Frauen vorbei sind, und so viele sind das ja nicht, dann bleiben sie wahrscheinlich allein.

Oder sie bekommen dennoch ein Kind, oder auch mehrere, wie und von wem auch immer, leben von Unterhaltszahlungen und staatlicher Unterstützung und jammern vor den Kameras laut über ihr Los. Frau Schwesig schwafelt dann etwas von den bedauernswerten Alleinerziehenden (fast alles Frauen) und dass diese angeblich eine Familie seien und dass Vater Staat denen helfen müsse.

Man kann ja versuchen, alles mögliche schön zu reden, aber das klappt meist nicht dauerhaft.

Die Politik der Familienzerstörung schreitet weiter voran.

Man lese weiterführend den Beitrag von Birgit Kelle: Ideal Familie

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9146-familienlandschaft-in-deutschland

sowie ein weiterer lesenswerter Erfahrungsbericht:

http://www.freiewelt.net/kindergarten-blau-eingefaerbte-kinder-10057717/