Ist Deutschland das Land der irrationalen Schwärmer?

Von Michael Klein

„Die Frage in der Überschrift könnte man bejahen, nähme man die Pressemeldung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ernst, die Folgendes verkündet:

Akademie Wissenschaften Hamburg“Die nüchterne, rationale Entscheidung ist eine Fata Morgana. Was auch immer wir entscheiden, Emotionen spielen dabei eine Rolle. Daran lassen Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und die alltäglichen Erfahrungen keinen Zweifel. Diese und weitere wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu berücksichtigen, bedeutet in der Praxis am Menschen vorbei zu wirtschaften. Hat das Bild des Homo Oeconomicus, das viele gesellschaftliche Prozesse prägt, als Konzept also ausgedient? Was kommt stattdessen? Dies sind einige der Fragen, die am 22. April 2015 ab 19 Uhr im Elbe-Saal der Handelskammer Hamburg im Rahmen der neuen Reihe “Akademie im Gespräch” beantwortet werden sollen.”

Wer auch immer diesen Text verfasst hat, wird also nicht erwarten, dass man seinem Text mit nüchternen und rationalen Erwägungen zu Leibe rückt, denn “nüchterne, rationale Entscheidungen” sind “eine Fata Morgana”.“   –  

http://sciencefiles.org/2015/04/17/akademie-der-wissenschaften-ist-deutschland-das-land-der-irrationalen-schwarmer/

Anmerkung GB:

Weitere Literatur hierzu:

Manfred J. Holler:

Homo Oeconomicus I,

Verlag N. Leudemann: München 1983

Besonders zu empfehlen ist m. E.:

Robert Rolle:

Homo oeconomicus  –  Wirtschaftsanthropologie in philosophischer Perspektive,

Verlag Königshausen & Neumann: Würzburg 2005