Kindermangel: Deutschland schrumpft sich arm und krank

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„Weniger Kinder als die Deutschen bekommt niemand in Europa.

Große Familien gelten hierzulande schnell als asozial. Unsichere Jobs bremsen junge Paare.

Können wir von der DDR lernen?“

„Deutschland hält einen traurigen Rekord: In keinem anderen Land der Erde leben in Relation zur Gesamtbevölkerung weniger Kinder. Weil die Geburtenrate bereits seit mehr als drei Jahrzehnten auf dem niedrigen Niveau von 1,4 Kinder pro Frau verharrt, steht die Gesellschaft vor dramatischen Veränderungen: Immer weniger Arbeitskräfte müssen eine wachsende Zahl an Rentnern finanzieren – eine enorme Herausforderung für den Sozialstaat und auch für die Unternehmen, denen der Nachwuchs auszugehen droht. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hält eine aktiv betriebene Bevölkerungspolitik für unabdingbar. Mehr Geburten müssten das prioritäre Ziel der Politik sein, forderte er in der „Welt“. Denn der Kindermangel sei „das existenzielle Problem unserer Nation“.

Doch im Gegensatz zu den Franzosen, die Familien massiv fördern und keinen Kindermangel zu beklagen haben, gilt den Deutschen staatliche Bevölkerungspolitik als suspekt.“  (Hervorhebung GB)

Zum Artikel:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article139896001/Deutschland-schrumpft-sich-arm-und-krank.html

Kommentar GB:

Aber es wird doch immer staatliche Bevölkerungspolitik betrieben, sei es durch ein Tun, sei es durch ein Unterlassen. Gegenwärtig wird eine aktive Schrumpfungspolitik betrieben, weil nichts wirksam gegen die niedrige Geburtenrate getan wird. Gut, wenn man das so haben will, dann ist das eben so. Aber warum bitte? Wenn Frau Schwesig oder andere ihres Leitungsteams aus der AsF dieses Schrumpfungsziel öffentlich und gut begründen könnte, würde ich das gerne hören. Warum fragt sie eigentlich niemand danach? Siehe auch:

http://www.huffingtonpost.de/andreas-griess/immer-spaeter-geheiratet_b_7108466.html?utm_hp_ref=blogs

Man kann, wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht schrumpfen will, genauso eine ungefähre Konstanz oder eine geringes oder größeres Wachstum anstreben. All das ist möglich, es müßte nur erst einmal öffentlich diskutiert werden anstatt über einen solchen Unfug wie die Schwesig´sche Frauenquote.

Wir brauchen kein Nicht-Familienministerium, sondern ein Familienministerium.

Am besten vermutlich geführt von einem Familienvater.