Weibchenschema: Die Entmündigung der Frauen durch die Politik

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Für Po-Grapscher wird es bald Haftstrafen geben, Magermodels sollen verboten werden und Personalchefs für weibliche Bescheidenheit extra zahlen. Rosemarie Schwaiger über die totale Entmündigung der Frauen durch die Frauenpolitik.

„Das größte Problem der Frauenpolitik ist ihr eigener Erfolg. Was der Gesetzgeber für die Gleichberechtigung der Geschlechter tun konnte, ist längst geschehen. Der Vorrat an sinnvollen Maßnahmen hat sich erschöpft. Heinisch-Hoseks Vorgängerinnen und der Zeitgeist leisteten ganze Arbeit. Es gibt kein einziges Gesetz mehr, das Frauen direkt diskriminiert. Es gibt im Gegenteil einige Gesetze, die Frauen bevorzugen. Die Frauenministerin hat also ein Legitimationsproblem. Eigentlich braucht man sie nicht mehr, das Ressort könnte ersatzlos gestrichen werden. Den fehlenden Rest auf das Halbe-halbe-Ideal müssen sich die Bürger untereinander ausmachen. Eine perfekte Gesellschaft lässt sich nicht von Amts wegen dekretieren.

Doch genau dieser Wandel von Rollenbildern wird erschwert durch eine Politik, die einen großen Teil der Bevölkerung betüttelt, als handle es sich um unmündige Kinder. Zur (berechtigten) Forderung nach mehr Frauen in den Chefetagen passt das ganz schlecht. Und mitunter schafft die Politik erst jene Probleme, die sie anschließend wortreich beklagt.“    –    Zum Artikel:

http://www.profil.at/oesterreich/weibchenschema-entmuendigung-frauen-durch-die-politik-5604601

Kommentar GB:

Es ist erfreulich, dass es jetzt öfters Frauen gibt, denen endlich aufgegangen ist, was sie sich mit all den hochrangigen Quotenfrauen tatsächlich eingehandelt haben. Jedoch: was sonst könnte denn von Quotenfrauen erwartet werden?

Quotenfrauen liefern doch genau das, was sie angekündigt haben und was von Anfang an zu erwarten war.

Siehe hierzu ergänzend:

http://le-bohemien.net/2014/10/18/frauenquote-das-subventionierte-geschlecht/

http://le-bohemien.net/2014/11/27/gender-mainstreaming-radikaler-biologismus/