Die Feminismusdebatten-Versteherinnen

Stephan Schleim 16.09.2014

Eine Argumentationsanalyse des Beitrags über den Zorn abgehängter Männer von Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer

Anstatt zu argumentieren, wird in wichtigen gesellschaftspolitischen Diskussionen heute gerne psychologisiert, emotionalisiert und stigmatisiert. Das ist bequem, denn mit Putinverstehern, Trollen, Verfassungsfeinden oder Verschwörungstheoretikern braucht man sich nicht mehr inhaltlich auseinanderzusetzen; allenfalls kann man noch über eine psychiatrische Behandlung nachdenken. In der Diskussion über Gleichberechtigung und Geschlechterrollen haben jüngst Anna-Katharina Meßmer, Mitinitiatorin des #Aufschreis gegen Sexismus, und Christina Schildmann, Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung, zahlreiche neue Kategorien für die Typologie der Ausgegrenzten vorgeschlagen: weiße Wutmänner, verbale Amokläufer, Web-2.0-Krieger, zornige weiße Journalisten und White Web Warriors. Der Debatte erweisen sie damit einen Bärendienst.

Zum Artikel:

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42767/1.html

Kommentar GB:

Ich greife diesen Kommentar zum Auftritt dieser beiden (…) noch einmal auf, weil

Christina Schildmann (Friedrich-Ebert-Stiftung) und

Anne Wizorek (#Aufschrei)

von Frau Schwesigs Ministerium als  S a c h v e r s t ä n d i g e  berufen werden sollen:

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=592529

und zwar zum Thema:

‚Moderne Gleichstellungspolitik für Frauen und Männer‘. 

Es gibt eben keine Absurdität, die von diesem Ministerium nicht noch getoppt werden könnte. Keine!

http://www.danisch.de/blog/2015/05/13/geistige-nulllinie-im-bundesfamilienministerium/