Ein Tag: Von der Empörung der ARD-Redakteurin zur Morddrohung der Antifa

„Das Thema Feminismus ist umstritten. Also griff die Zeitung Die Welt aus dem Hause Springer zu einem üblichen Stilmittel und ließ dazu drei konträre Beiträge schreiben. Eine flammende Begründung, wie wichtig Feminismus auch in unseren Tagen ist, eine ambivalente Meinung, die sich mehr als unbeteiligt sieht, und eine persönlich gehaltene Begründung, warum eine junge Autorin speziell mit dem lauten Netzfeminismus nichts anfangen kann – er ekle sie an. Das ist eine nachvollziehbare Haltung – vielleicht nicht nett, sicher kritisch, aber nichts, was man als “rechtsradikal” bezeichnen könnte.

Wenig erstaunlich war es dann dieser dritte Beitrag, der vom erwähnten Umfeld verdammt wurde – hier einmal ein Beitrag in der taz, in dem die Autorin Margarete Stokowski sagt, der Beitrag enthielte keine Argumente, und „der Ring nationaler Frauen applaudierte“, weil ein Mitglied sich positiv dazu geäußert hatte. Andere sahen das mit den Argumenten anders, und die 290 Kommentare, die sich unter dem Beitrag der Welt finden, drücken das nicht weniger als hunderte von weiteren Verlinkungen in sozialen Medien aus.“

Zum Artikel:

http://blogs.faz.net/deus/2015/05/30/ein-tag-von-der-empoerung-der-ard-redakteurin-zur-morddrohung-der-antifa-2612/

Kommentar GB:

Der Fall ist ein weiteres gutes Beispiel für ein moralisch zu verwerfendes kommunikatives Verhalten.

Mit jedem Fall dieser Art diskreditiert sich der Feminismus immer mehr.