Frau Fried fragt sich …

… ob Ampelmädchen mehr Geschlechtergerechtigkeit bringen

Von Amelie Fried

„Es ist so leicht, sich lustig zu machen: über Unisex-Toiletten – für den Fall, dass man sich übers eigene Geschlecht nicht im Klaren ist. Über Lann Hornscheidt, der/die vorschlug, geschlechtsneutrale Bezeichnungen wie Professx einzuführen, und dafür einen Shitstorm kassierte. Über eine Frauenquote für Straßennamen, wie sie in Berlin-Kreuzberg existiert.“ (…)

„Geschlechtsneutrale Bezeichnungen wie „Studierende“, „Lehrende“, „Teilnehmende“ et cetera zu verwenden, verlangt uns nicht viel ab, schärft aber unser Bewusstsein.“

http://www.cicero.de/berliner-republik/frau-fried-fragt-sich-ob-ampelmaedchen-mehr-geschlechtergerechtigkeit-bringen

Kommentar GB:

Unsinn: wofür schärfen denn solche sprachpolitischen Konstruktionen unser Bewußtsein?

Frau Fried versteht nicht, dass das erstens eine üble Sprachverhunzung ist, die ich prinzipiell nicht mitmache und die ich zurückweise, und dass es sich zweitens um ein Symptom einer kollektiven Neurose handeln dürfte. Der Artikel läßt m. E. diesen Sachverhalt erkennbar aufscheinen.

Sie bildet sich ein, dass Frauen einen Anspruch darauf hätten, dass ihr rein subjektives, eingebildetes „Problem“, ihre ´gefühlte Diskriminierung´, als ein allgemeines und objektives anerkannt wird, wenn auch meist nur durch – gelegentlich teure –  Symbolpolitik.

So läuft das heute in unserer Offenen Anstalt.