Hadmut Danisch: Auf dem Frauenquoten-Podium

Von Hadmut Danisch

„Ich war diese Woche als Sprecher auf dem Podium des Medientreffpunkt Mitteldeutschland einer Arbeitsgemeinschaft deutscher Rundfunkanstalten zum Thema „Frauen in Führungspositionen – Die Diskussion um die Quote” eingeladen. Mein Bericht.

(Ich sag’s vorab: Das positive kommt unten am Ende dieses Artikels.)

Auf dem Podium als Moderatorin

  • Prof. Dr. Caja Thimm (Uni Bonn)

als Befürworterinnen der Frauenquote

  • Ingrid Deltenre, Direktorin der EBU (European Broadcasting Union)
  • Prof. Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau
  • Dr. Sylvia Nagel, Regisseurin, Produzentin, Pro Quote

und als Gegner der Frauenquote

  • Ich

Also 3 Frauen für die Quote und ich als einziger Mann dagegen. Das zeigt schon, worauf es von vornherein hinauslaufen sollte, weil damit nämlich auch die Verteilung der Redezeit vorgegeben war (wobei ich eigentlich sogar weniger als ein Viertel der Zeit bekam, denn fast immer wenn ich mit konkreten Fakten oder Wiedergaben aus dem Feminismus kam, wurde ich abgewürgt und durfte auch auf Angriffe gegen mich nicht reagieren. Es war unübersehbar, dass die Moderatorin selbst nicht neutral, sondern feministisch eingestellt war, etwa als ich feststellte, dass Feministinnen (auch auf diesem Podium) als Universaltotschlagargument immer bringen, man solle sich doch mal die „150 Meter Wissenschaftliche Beweise in den Universitäten anschauen”. Gerade das überprüfe ich aber gerade anhand der Humboldt-Universität und nicht nur in deren Bibliothek ist nichts davon, die HU räumt auch vor Gericht selbst ein, dass sie nichts hat. Was ja wohl hinreichend Beleg und hinreichend objektiv ist um zu zeigen, dass es diese immer wieder genannten „150 Meter Wissenschaftlichen Beweise” gar nicht gibt.“

http://www.danisch.de/blog/2014/05/07/auf-dem-frauenquoten-podium/

http://www.medientreffpunkt.de/

Kommentar GB:

Wer sich zu solchen Veranstaltungen einladen läßt, der muß damit rechnen, dass ihm die Rolle des männlichen Tanzbären zugedacht ist, der von den Feministinnen am Nasenring vor johlendem weiblichem Publikum zum Männchenmachen durch die Arena getrieben wird. Vor solchen Bären haben sie gar keine Furcht, dafür sorgt der Nasenring. Es soll sogar einen ganzen gutdotierten Bundeszirkus mit solchen Tanzbären geben, zur gelegentlichen Belustigung des zuständigen Bundesministeriums …

http://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/417-ueber-feministische-desinformation-und-propaganda

Hadmut Danisch ist nun aber kein solcher Bär. Er ist, nebenbei bemerkt, überhaupt kein Baer …

Hadmut Danisch liefert hier aus meiner Sicht ein weiteres Indiz für meine These, dass der Feminismus intellektuell und moralisch bankrott ist. Und Hadmut Danisch wächst zunehmend in die Rolle des Konkursverwalters hinein. Chapeau!