Kein Entgelt-Gleichheitsgesetz nötig

Trotz Einkommensgefälle: Frauen werden nicht benachteiligt

  14.05.2015 von FOCUS-Online-Experte

„Frauen und Männer sollen für die gleiche Arbeit das gleiche Geld bekommen – das ist die plakative Forderung der Bundesfamilienministerin. Sie konstatiert eine Lohnlücke zwischen Frauen und Männern von 22 Prozent. Damit liegt Ministerin Schwesig falsch.

Die so genannte „Gender Pay Gap“, auch als „unbereinigte Lohnlücke“ bezeichnet, vergleicht die Einkommen aller erwerbstätigen Männer und Frauen miteinander. Wichtige Faktoren wie eine unterschiedliche Berufswahl, verschiedene Qualifikationen und Ausbildungen, die Berufserfahrung oder die Frage, ob in Voll- oder Teilzeit gearbeitet wird, werden aber völlig ausgeblendet. Dabei entscheiden gerade diese Faktoren der jeweiligen Erwerbsbiographie maßgeblich über die Höhe des Gehalts. Die Berechnungsmethode der unbereinigten Lohnlücke greift daher zu kurz.“

http://www.focus.de/finanzen/experten/brossardt/kein-entgelt-gleichheitsgesetz-noetig-trotz-einkommensgefaelle-frauen-werden-nicht-benachteiligt_id_4669317.html

Kommentar GB:

Die gesamte Gap-Kampagne war und ist ein Propaganda-Schwindel.

http://www.forum-inklusion.eu/equal-pay.html