Was gut ist für Frauen …

von 

… nützt auch Männern. Von Gleichberechtigung profitieren alle. 

http://www.zeit.de/2015/14/gleichberechtigung-frauenquote-chancengleichheit

Kommentar GB:

Ein klassischer Propagandaartikel, der allerdings von vielen Kommentatoren durchschaut wird. Frau Bund beginnt mit dem Denkfehler, Gleichberechtigung mit ihrem Gegenteil, der Gleichstellung zu verwechseln, sei es unabsichtlich, sei es absichtlich. Nehmen wir zu Ihren Gunsten an, sie sei intelligent, so dass ihr das bewußt gewesen wäre, dann träfe allerdings letzteres zu, und sie wäre als Lügnerin zu betrachten. Oder aber: es verhält sich umgekehrt.

„Das Gender Pay Gap ist, bestenfalls, das Ergebnis eines Unverständnisses der statistischen Methoden, schlimmstenfalls das Ergebnis einer Fälschung. Das Gender Pension Gap ist die Fortsetzung dieser Irrtümer.

Und von der sogenannte „gläsernen Decke“, einer angeblichen unsichtbaren, aber wirksamen „strukturellen“ Aufstiegsschranke für Frauen, hört man, seit die These wissenschaftlich widerlegt worden ist, nun endlich nichts mehr.

Auch der Hinweis auf „Unterrepräsentation von Frauen“ ist entweder ein Denkfehler, oder aber ein nackter Verteilungsanspruch ohne Legitimation; beides ist juristisch irrelevant.

Was hinter all dem steht, das ist letztlich ein vulgärer Denkfehler, wonach immer dann eine Frauendiskriminierung vorläge, wenn sich eine Ungleichheit zu ihren Lasten zeige. Das aber ist Unsinn, weil sich die Individuen aufgrund ihrer Präferenzen in Freiheit unterschiedliche Lebensziele setzen und unterschiedliche Lebenspläne zu verwirklichen trachten.

Es gibt hier eine große Vielfalt der Lebensentwürfe und der Lebenswege, und es gibt Unterschiede, nicht nur zwischen Männern und Frauen oder zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen, sondern ebenso solche, die mit Ländern und Regionen, oder die mit Stadt und Land oder die mit Begabungen, Neigungen und besonderen Fähigkeiten zusammenhängen.

Die Gleichberechtigung war seit langem verwirklicht, bis die Frauenprivilegierung eingriff, und daher ist sie – jetzt zu Lasten der Männer! – nicht mehr und sogar immer weniger gegeben.
Art. 3 Grundgesetz und Art. 33 Grundgesetz werden heute zu Lasten der Männer systematisch verletzt, nicht zuletzt vom Gesetzgeber.

Eine Rechtfertigung hierfür gibt es nicht.

Was wir vorfinden, sind Denkfehler, Irrtümer, Täuschungen und Rechtsbrüche, kurz: die Unwahrheit.“   –   Quelle:

http://www.huffingtonpost.de/guenter-buchholz/familie-arbeitsmarkt-und-gleichstellungspolitik_b_7188836.html