Bundesregierung beschließt siebten und achten CEDAW – Bericht

„Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung am 3. Juni 2015 den siebten und achten CEDAW-Bericht beschlossen, den Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig vorgelegt hatte. CEDAW ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur

Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW: Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) und gilt als wichtigstes internationales Abkommen für die Rechte der Frau. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht erläutert, welche Maßnahmen Deutschland zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2014 zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat.
Die Bundesrepublik Deutschland erfüllt mit dem Bericht ihre Verpflichtung aus Artikel 18 des Frauenrechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (VN), regelmäßig über die Umsetzung von Gleichstellung zu berichten.
Dem CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen wird der Bericht in den kommenden Wochen offiziell zugeleitet.
Zuletzt hatte Deutschland 2007 densechsten Staatenbericht vorgelegt. In den abschließenden Bemerkungen zu diesem Bericht hat der CEDAW-Ausschuss Deutschland aufgefordert, den nächsten periodischen Bericht als kombinierten siebten und achten Staatenbericht vorzulegen. Damit ergibt sich einBerichtszeitraum von 2007 bis 2014.
Der kombinierte siebte und achte CEDAW-Staatenbericht konzentriert sich auf die abschließenden Bemerkungendes CEDAW-Ausschusses zum sechsten Staatenbericht, in denen er Empfehlungen unter anderem zu folgenden Bereichen abgegeben hatte:
Gleichberechtigte Partizipation von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft
Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen
Erreichen der Entgeltgleichheit
Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Abbau geschlechterspezifischer Stereotype
Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und des Menschenhandels
Förderung der Frauengesundheit
Integration von Migrantinnen
Dialog mit transsexuellen und intersexuellen Menschen.“
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