Care-Arbeit

Von Michael Klein

„Ich sitze hier vor meinem Computer, nachdem ich einen Teil meiner täglichen Care-Arbeit bereits hinter mich gebracht habe: Angefangen beim Zähneputzen (health caring) und Frühstück für mich und meine Frau machen (caring for others), frühstücken (noch healt caring), über das Versorgen der Katzen, (social caring) den kurzen Plausch mit dem Postboten (social relationship management/caring) bis hin zur Beantwortung von Emails (social network caring) . Mit dieser Care-Arbeit gibt es jedoch ein Problem: Sie ist unbezahlt. Barbara Stiegler ist angetreten, dies zu ändern. Als Care-Arbeit gilt ihr dabei im Wesentlichen, die Fürsorge-Arbeit, die “verborgen und überwiegend weiblich” ist, für die es “wenig präzise Daten” gibt, über die man aber dennoch seitenweise schwadronnieren kann, wenn man Barbara Stiegler ist.

Trotz dem wenigen, das über die weibliche Care-Arbeit bekannt ist, gelingt es Stiegler, die (der Götter sei Dank) nur 5 Seiten eines bemerkenswert schlechten Beitrags für einen bemerkenswert schlechten Reader der Friedrich-Ebert Stiftung mit dem Titel “Antworten aus der feministischen Ökonomie auf die globale Wirtschafts- und Finanzkrise” mit einer Vielzahl doch recht apodiktischer Behauptungen zu füllen, deren Berechtigung man angesichts der Stieglerschen Aussage, dass doch so wenig über die Care-Arbeit bekannt ist, nicht so recht nachvollziehen kann. Doch der Reihe nach.“   –   Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2012/04/11/unsinn-der-woche-caring-fur-barbara-stiegler/

http://library.fes.de/pdf-files/wiso/06753-20091109.pdf