Die Tim-Hunt-Affäre

Tja, da versucht man entgegenkommend zu sein und sagt, dass die feministische Seite auch mit etwas recht haben könnte, dass die säkular-humanistische Autorin Ophelia Benson eine ernsthafte Intellektuelle wäre – und dann stellt sich heraus, dass sie völlig verrückt ist und dass die Feministen immer mehr harmlosen Zeitgenossen ihren Job kosten, weil sie irgendwas „Sexistisches“ gesagt haben sollen. Darunter nun der Biochemiker Tim Hunt. (…)

„Dass der gestandene Wissenschaftler Sir Tim Hunt in unserer Zeit wegen irgendwelchen mäßigen Sprüchen seinen Beruf verlieren sollte, ist allerdings unbegreiflich. Ophelia Benson findet es gerechtfertigt. Richard Dawkins (Autor von „Der Gotteswahn“) findet es dreist seitens der Feministen, wie sie Hunt zur Aufgabe seines Berufs und seiner Stellung genötigt haben, und er fordert, dass Hunt seinen Job zurückbekommt. Natürlich hat Dawkins Recht. Die ticken doch nicht mehr richtig. Die ganze Kultur ist kaputt, dass so etwas passieren kann.“

Zum Artikel:

http://www.feuerbringer-magazin.de/2015/06/24/die-tim-hunt-affaere/#more-9292

und hier folgt eine Rechtfertigung der Art und Weise des Umgangs mit Hunt:

http://www.zeit.de/wissen/2015-06/sexismus-wissenschaft-tim-hunt-scherz#comments

„Sexismus“, so wie die junge Autorin Anna Behrend den Begriff und den Sachverhalt hier konstruiert, scheint mir ein hysterisches Phänomen sein, ähnlich dem der Femen-Auftritte. Vielleicht läßt sich das ja therapieren? Ich hoffe es.