Evangelischer Kirchentag: Love Parade in Zeitlupe

von Rüdiger Soldt

„Mit der Haltung der Kirche zur Homo-Ehe und der Flüchtlingspolitik standen hoch kontroverse Themen auf dem Programm des evangelischen Kirchentages. Viele Diskussionen verliefen dennoch eher in Slow Motion.“   –   Auszug:

Obwohl mit der Haltung der Kirche zur Homo-Ehe und der Flüchtlingspolitik hoch kontroverse Themen  auf dem Programm standen, verliefen auch die allermeisten Diskussionen eher im Slow-Motion-Modus. Die Anwälte des Publikums in den Foren sortierten entweder alle provozierenden Fragen aus oder solche wurden erst gar nicht eingereicht.“ (…)

„Erstmals gab es auf einem Kirchentag ein eigenes Zentrum zur Diskussion der Gender-Theorie mit zahlreichen Veranstaltungen. Zur Diskussion stand die Frage, ob gleichgeschlechtliche Partnerschaften den kirchlichen Segen bekommen, ob sich homosexuelle Paare auch kirchlich trauen lassen sollten.“   –

Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/evangelischer-kirchentag-13631963.html

Kommentar GB:

Offenbar wolllte die Regie Konflikte vermeiden – und hat deshalb den Ball der Kontroversen flach gehalten.