In Australien verdienen Lesben mehr

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„Lesben haben gegenüber heterosexuellen Frauen im Job finanziell betrachtet die Nase vorn.

Schwule werden dagegen im Job finanziell diskriminiert.“

Lesben „verdienen im Schnitt 33 Prozent mehr als Hetero-Frauen – und zwar egal, ob sie eine feste Partnerin haben oder nicht. Das liegt vor allem auch daran, dass sie insgesamt deutlich mehr Stunden arbeiten, was die Studienautoren auch darauf zurückführen, dass sie häufig keine Kinder haben“.

„(..) Australien (ist) in Sachen Schwulen- und Lesbenrechte und bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von Homosexualität eigentlich eines der fortschrittlichsten Länder der Welt.“

Zum Artikel:

http://www.fr-online.de/wirtschaft/einkommen-lesben-verdienen-mehr,1472780,30992712.html

Kommentar GB:

1. Dass Lesben, weil sie sich voll in den Beruf einbringen können und müssen, tendenziell besser verdienen dürften, das kann niemanden überraschen.

Umgekehrt haben Frauen mit Familien vermutlich oft eine weniger ausgeprägte Berufsorientierung. Und auch das kann niemanden überraschen.

2. Frau Luttmer hat nicht bemerkt, dass sie Homosexualität als solche ohne jede Begründung positiv bewertet, wenn sie Australien diesbezüglich als „fortschrittlich“ bezeichnet. Das ist ein typischer und heutzutage häufiger Denkfehler im Sinne eines – hier positiven – Vorurteils.

Aus der Perspektive der Nutznießer allerdings ist er naheliegend.

Aber die Frage bleibt: weshalb denn sollte Homosexualität als solche positiv bewertet werden?

Ich kenne dafür keinerlei Begründung.