Linke Bildungspolitik schadet Jungen – noch ein Beleg

Von Michael Klein und Dr. habil. Heike Diefenbach

„Damals haben wir in einem Beitrag für die Zeitschrift für Pädagogik gezeigt, dass Jungen im deutschen Bildungssystem gegenüber Mädchen erhebliche Nachteile haben.

Zunächst wurde das Ergebnis mit allerlei hanebüchenen Behauptungen abgetan.

three apesDann, als klar war, dass man an der Tatsache, dass Jungen im deutschen Bildungssystem Nachteile haben und dass diese Nachteile umso größer sind, je geringer der Anteil männlicher Grundschullehrer ist, nicht rütteln kann, hat sich die Strategie geändert: Nicht mehr das Ergebnis (und die Autoren) wurde(n) bekämpft – jetzt wurde die Schulfrage gestellt: Sind Lehrerinnen an der Misere von Jungen in Schulen schuld oder die Jungen selbst?

In der ganzen Diskussion hat all diejenigen, die sich so heftig ins Zeug gelegt haben, zweierlei nicht interessiert: Die Frage, warum Jungen Nachteile im Bildungssystem haben und überhaupt das Schicksal von tausenden von Jungen. Seit 2002 sind jährlich rund 50.000 Jungen im Vergleich zu Mädchen mit zum Teil deutlich schlechteren Lebenschancen aus ihrer Schulausbildung entlassen worden.

Man kann nicht anders als sich verwundert die Augen darüber reiben, dass die ideologischen Bedürfnisse derer, die unbedingt die Schuldfrage klären müssen, über die Lebenschancen von mittlerweile rund 700.000 Jungen gestellt werden.  Allein dies ist ein hinreichender Indikator für ein jungenfeindliches Klima. Und jährlich nimmt die Anzahl der männlichen Kollateralschäden einer absurden Schulddebatte zu.“

http://sciencefiles.org/2015/06/21/linke-bildungspolitik-schadet-jungen-noch-ein-beleg/

auch als Antwort auf:

http://genderama.blogspot.de/  vom 21. Juni 2015

Hier eine andere Sicht:

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45217/1.html

Kommentar GB:

Die dargestellte Korrelation paßt jedenfalls zu der völlig plausiblen Vermutung, dass jene ganz besonders intensiv von Grünen, SPD und LINKEN verfolgte Politik, die das weibliche Geschlecht ebenso einseitig wie durchgängig zu begünstigen beabsichtigt, indem das männliche Geschlecht politisch-planmäßig und langfristig von der Wiege bis zur Bahre politisch systematisch diskriminiert wird, in den Schulen sehr erfolgreich verlaufen ist – um es sarkastisch zu formulieren.

Der Triumphialismus von Feministinnen deutet ebenfalls darauf hin, wenn man deren Äußerungen zu Schul- und Studienerfolg zur Kenntnis nimmt. Was hier aufscheint, das ist eine Konsequenz und eine Folge des Konstrukts der feministischen Dichotomie:

http://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/277-feministische-dichotomie-maenner-versus-frauen