Managerinnen 50plus

Von Steuerzahlern finanzierte Junk Science

„Dieses methodische Fiasko aus Halle, es hängt und bis heute nach und, wie man im Englischen sagt, it was a good one, but, wie man auch im Englischen sagt: this one is even better.

BMFSFJUnk 50Im Hinblick auf methodische Unbedarftheit und daraus folgende Ahnungslosigkeit, ist die vom Bundesministerium für FSFJ finanzierte Studie “Managerinnen 50plus” nicht nur ein Fiasko, sie ist ein Waterloo, sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie man es nicht machen kann und darf und soll, oder sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie man nichts so aufblasen kann, dass daraus gar nichts wird.

Verantwortlich für die Studie ist Christiane Funken vom Institut für Soziologie der TU Berlin. Und beides, die Studie wie die Verantwortung, sie wären uns entgangen, wenn uns nicht ein merklich genervter Leser auf Studie und deren Vermarktung gestern in der ZEIT hingewiesen hätte.

Letztere fand unter dem Titel “Das frühe Ende der Karrierefrau” statt. Das ist bereits eine Übergeneralisierung, die auf Basis der Studie durch nichts gedeckt ist, und hat nicht das frühe Ableben von Karrierefrauen zum Gegenstand, sondern die Behauptung: “Viele Topmanagerinnen stoßen an eine Panzerglasdecke. Geschlechterforscherin Christiane Funken hat das merkwürdige Sitzenbleiben erfolgreicher Frauen erforscht”.

Wir wollen unsere Leser hier auf zwei Dinge hinweisen: Die Mengenangabe “Viele” und die Tatsache, dass Christiane Funken vom BMFSFJ als Soziologe und nicht als Geschlechterforscher wie von der ZEIT verkauft wird.“

http://sciencefiles.org/2015/06/25/von-steuerzahlern-finanzierte-junk-science-managerinnen-50plus/

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Managerinnen-50-plus,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-06/managerinnen-karriere-alter-studie

http://www.tu-berlin.de/?id=76082