Professor Hornscheidt und die Intersektionalität

Geschrieben von Andreas Lange

„Feministische Texte haben den Ruf, geringe Anforderungen an Originalität und Zusammenhang zu stellen. Trotzdem sind sie lesenswert,  wenn sie einen Einblick in die Motivlage der Akteure vermitteln. Der Leser wird mit Erstaunen feststellen, dass ein Professor öffentlich universitäre Ressourcen als Beute verhandelt.

Diesen Beitrag von Frau Hornscheidt habe ich frei aus dem Genderischen ins Deutsche übersetzt. In der Hornscheidtschen Diktion bedeutet „Genderismus“ die diskriminierende Zuordnung eines sozialen Geschlechts zu einem Menschen und unterscheidet sich deutlich von der männerrechtlichen Verwendung dieses Begriffs.

Der Text von Frau Hornscheidt ist von überwältigender Redundanz, daher mein Hinweis an den Leser: nur wenn Sie ein wissenschaftliches oder liebhaberisches Interesse an bizarr verschränktem, sich ewig wiederholendem Argumentieren haben, sollten sie diese Stilblüte nicht an sich vorbeiziehen lassen. Für alle anderen gilt: Finger weg! Schäden sind nicht auszuschließen. Dieser Hinweis gilt nur für die von mir vorgelegte Übersetzung. Für den Originaltext muss, statt eines Hinweises, eine Warnung für Ungeübte ausgesprochen werden: für jeden Teil gelesenen Textes stirbt ein entsprechender Teil des lesenden Gehirns, so dass am Ende des Textes auch das Leben des Hirns beendet ist.

Um den Hirntod beim Lesen meiner Übersetzung zu vermeiden, habe ich die Form des ursprünglichen Textes verändert. Einerseits habe ich damit ein Verstehen ermöglicht, andererseits ist dieser verständliche Sinn unter der Hand ein anderer geworden, als von der Autorin intendiert.“

http://nicht-feminist.de/2015/06/professor-hornscheidt-und-die-intersektionalitaet/