Schwaben legen sich quer gegen queer

Von Hannelore Crolly

„Eltern kämpfen gegen den grün-roten Aktionsplan für sexuelle Vielfalt in Baden-Württemberg“  (…)

„Die Aktion hat ihr Vorbild in der französischen Massenbewegung gegen gleichgeschlechtliche Ehen und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. 2013 waren mehr als eine Million Menschen bei den „Manifs pour tous“ auf die Barrikaden gegangen.

Dabei ist der tatsächlich verabschiedete Aktionsplan kaum mehr als ein Papiertiger, verglichen mit all den Forderungen, die Grün-Rot in den letzten Jahren bei den unterschiedlichen Lobbygruppen eingesammelt hatte. Diese Liste wäre ein gefundenes Fressen gewesen für all jene, die Grün-Rot kurz vor der Wahl vorführen wollen. Da gab es Ideen wie jene, für Personalausweise eine Zulassung anderer Geschlechtsangaben als nur männlich oder weiblich anzustreben. Außerdem wurde eine „LSBTTIQ“-Quote im Rundfunkrat angeregt oder Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte und eine „aktive Medienbeobachtung“ samt Sanktionen gefordert.“  (Hervorhebung GB)  => HÖRT HÖRT!

Zum Artikel:

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article142898627/Schwaben-legen-sich-quer-gegen-queer.html

Kommentar GB:

Den Ausdruck “ … für sexuelle Vielfalt“ zu verwenden, das ist ein Euphemismus (s. u.) für eine homophil – heterophobe Geschlechterpolitik, oder für eine Politik, die darauf abzielt, Homosexualität zu normalisieren und darüber hinaus mittels entsprechender sexualpädagogischer Manipulationen

http://www.derfreiejournalist.de/?e=190

in der Tendenz zum Regelfall zu machen:

„Es geht bei dieser Schulpolitik, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern jetzt auch in Niedersachsen, n i c h t nur um Toleranz gegenüber Homosexualität, für die “Vielfalt” als bagatellisierender Tarnbegriff dient. Und es geht auch nicht nur um A k z e p t a n z, also um eine positiv-unterstützende Wertschätzung  von Homosexualität, die gewährt aber nicht eingefordert werden kann. Ja, es geht nicht einmal nur um die “Normalisierung der Homosexualität”, durch die diese quasi unterschiedslos und ´gleich´ neben der Heterosexualität stünde.

Sondern es geht, jedenfalls so wie ich die Literatur hierzu verstanden habe, darüber noch hinaus um die Durchsetzung der Homosexualität als Neue Normalsexualität, die die  “Zwangsheterosexualität” ersetzen soll. Denn: wäre diese meine Sicht falsch, dann hätte der Begriff der “Zwangsheterosexualität”, der m. W. besonders oder ausschließlich von Lesben gebraucht wird, gar keinen Sinn. Begrifflich enthält “Zwangsheterosexualität” nämlich bereits die moralische Aufforderung, den angeblichen “Zwang” zur Heterosexualität aufzuheben, was dann aus lesbischer Perspektive als “Emanzipation” erscheinen muss, so dass auch dieser Begriff eine ganz neue Bedeutung erlangt.

´Toleranz´ und ´Akzeptanz´ und ´Vielfalt´ sind bloße Tarnbegriffe für das Ziel der Neuen Normalsexualität. Und die umstrittenen sexualpädagogischen  Curricula, die jetzt der Absicht nach von den Grünen und der SPD eingeführt werden, sind, was selbstverständlich nicht offen zugegeben wird, als entscheidende Weichenstellung hin zur Neuen Normalsexualität gedacht und gemeint. Denn: wäre es nicht so, dann brauchte man lediglich im Rahmen der bisher  üblichen Sexualaufklärung das Thema Homosexualität in angemessenem Umfang mit abzuhandeln, und zwar mit dem unstrittigen Ziel der wechselseitigen Toleranz. Das wäre berechtigt, und es würde völlig genügen.

Alles was darüber hinaus beabsichtigt ist und geplant wird, dient dem Ziel der Neuen Normalsexualität.

Wenn aber Heterosexualität ein Ergebnis evolutionsbiologischer Prozesse und für die Fortpflanzung notwendig ist,

was eben tatsächlich genau so ist,

dann ist eine solche Sichtweise schlicht falsch, also null und nichtig.“

https://frankfurter-erklaerung.de/2014/11/pornografisierung-der-schule/

Erläuterung:

Das Wort Euphemismus geht auf das griechische Wort euphemein in der Bedeutung Worte von guter Vorbedeutung gebrauchen, Unangenehmes angenehm sagen zurück. Mit einem Euphemismus wird etwas, was eine möglicherweise anstößige oder unangenehm wirkende Bezeichnung hat, beschönigt, verhüllt oder sprachlich gemildert.

http://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/euphemismus