Schwesig will Unverheiratete bei Kinderwunsch unterstützen

  • Bundesfamilienministerin Schwesig fordert in einem Zeitungsinterview eine Gleichstellung kinderloser Paare bei staatlichen Hilfen für Kinderwunschbehandlungen.
  • Eine Förderung nur für verheiratete Paare gehe „total an der Lebenswirklichkeit vorbei“.
  • Die unsicheren Arbeitsverhältnisse seien ein Grund für die niedrige Geburtenrate, kritisierte die SPD-Politikerin zudem.
 Staatliche Förderung bei Kinderwunsch auch für Unverheiratete

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will die staatliche Förderung für künstliche Befruchtungen nicht länger nur Ehepaaren zukommen lassen. Sie „plane, die finanzielle Unterstützung für Kinderwunschbehandlungen auf nicht verheiratete Paare auszudehnen, die schon länger zusammenleben“, sagte Schwesig der Zeitung Bild am Sonntag. Sie könne „nicht verstehen, warum wir es Paaren so schwer machen, die sich nichts sehnlicher als ein Kind wünschen“. Nur Ehepaaren die Behandlung zu bezahlen, gehe „total an der Lebenswirklichkeit vorbei“, denn auch Paare ohne Trauschein wollten Kinder.

Zum Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/politik/kuenstliche-befruchtung-schwesig-will-unverheiratete-bei-kinderwunsch-unterstuetzen-1.2530514

Kommentar GB:

Kinderwunschbehandlungen sind sehr teuer und im Ergebnis ungewiß.

Aber: „Wünsch Dir was, wie leicht geht das…“  – frei nach Ilsebill, der Frau des Fischers (Grimms Märchen).

Aber Geld spielt keine Rolle. Denn Dritte dürfen das alles bezahlen. Das ist Schwesig´s Welt.