Medienspiegel

Sexismus-Vorwürfe gegen Nobelpreisträger Hunt: „Ich bin erledigt“

Nach seinen sexistischen Äußerungen über Frauen im Labor hat Nobelpreisträger Tim Hunt seinen Job am University College London aufgegeben. Doch das sei nicht freiwillig geschehen, sagte er nun – und kritisierte seine Ex-Chefs.

Zum Artikel:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tim-hunt-nobelpreistraeger-musste-uni-posten-aufgeben-a-1038757.html

http://www.ucl.ac.uk/news/news-articles/0615/100615-tim-hunt

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/sexismus-vorwuerfe-sir-tim-hunt-weint-auf-dem-sofa-13650596.html

Und die von Bascha Mika als Chefredakteurin geleitete Frankfurter Rundschau schreibt dazu:

http://www.fr-online.de/digital/-distractinglysexy-timothy-hunt-wissenschaftlerinnen-twittern-gegen-hunt,1472406,30934708.html

Kommentar GB:

Lächerlich. Willkommen in feministischen Absurdistan.

Aber es ist nicht der erste Fall dieses Kalibers, siehe:

http://www.nytimes.com/2005/01/18/us/harvard-chief-defends-his-talk-on-women.html?_r=0

Der totalitäre, bösartige und zugleich lächerliche Charakter des Feminismus wird immer unübersehbarer.

In Deutschland zeigt er sich an an einem gestörten Verhältnis zur Meinungsfreiheit und der ungehemmten Bereitschaft zur Diffaminierung Andersdenkender, und weitergehend in der faktischen Relativierung geltenden Rechts, sogar des Verfassungsrechts und der Menschenrechte, speziell in der rechtswidrigen Praxis der Privilegierung von Frauen durch Diskriminierung von Männern.

Man darf nicht übersehen: Sexismus-Vorwürfe sind nahezu immer hysterischer Art und ebenso subjektiv wie willkürlich, und sie sind zumeist ebenso humorlos sowie sachlich irrelevant. Sie wären höchstens Gegenstand eines ausgleichenden Gesprächs, ggf. vielleicht auch einer Entschuldigung, mehr nicht.

Der Brüderle-Fall zum Beispiel war kein Fall von Sexismus, sondern ein Fall einer bösartigen Intrige, in der irgendein angeblich sexistisches, aber völlig belangloses Ereignis taktisch genutzt wurde, um jemanden fertigzumachen. Das ist zumeist nicht einmal wahrgenommen worden. Und dieser Zug der Zeit begründet wesentlich mein Dekadenzurteil über diejenigen, die diese Prozesse vorantreiben oder zulassen.