TU Berlin: Gender in Technik, Naturwissenschaft und Praxis

Von Stefanie Terp, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni, Technische Universität Berlin

„Projekttag des Studienprogramms GENDER PRO MINT an der TU Berlin am 12. Juni 2015

Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin lädt am 12. Juni 2015 zum 3. Projekttag des Zertifikatsstudienprogramms zu Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften GENDER PRO MINT ein. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Wie können Fragestellungen und Analyseperspektiven aus den Gender und Diversity Studies in ingenieurwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Forschungs- und Praxisprojekte integriert werden? Was bringen diese Aspekte für die Projekte, darüber hinaus für die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fachgebiete und individuell für die Teilnehmer_innen am Programm GENDER PRO MINT? Am Projekttag werden Studierende des Programms genau diese Fragen beantworten: Sie diskutieren Aspekte ihrer Bachelor- und Masterarbeiten und anderer Praxisprojekte, in denen sie die im Studienprogramm erworbenen Gender- und Diversitykompetenzen umgesetzt haben. So werden laufende Arbeiten aus dem Maschinenbau, der Audiokommunikation – und Technologie, der Landschaftsarchitektur und dem Studiengang Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft vorgestellt.

Wir laden Sie herzlich zum 3. Projekttag des Programms ein:

Zeit: 12. Juni 2015, 13–16 Uhr
Ort: TU Berlin, Marchstr.23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.013

Prof. Dr. Petra Lucht, Gastprofessorin für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin, wird das Konzept der Projektwerkstätten erläutern. Sie betreut die vorgestellten Praxisprojekte der Studierenden unter dem Aspekt der Gender Studies.
Bärbel Mauss, Koordinatorin des Zertifikatsprogramms GENDER PRO MINT, wird das Programm insgesamt vorstellen.

Tagungsprogramm unter:
www.zifg.tu-berlin.de/menue/news_und_veranstaltungen/

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Bärbel Mauss
TU Berlin
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen-
und Geschlechterforschung (ZIFG)
Tel.: 030/314-24155
E-Mail: baerbel.mauss@tu-berlin.de“

Quelle:

https://idw-online.de/de/news632360

http://www.zifg.tu-berlin.de/fileadmin/i44/MITARBEITERINNEN/fitsch/Mauss_Lucht_2014_GENDER_PRO_MINT_cews-journal94.pdf

Kommentar GB:

Das Problem und zugleich das Charakteristische derartiger Ankündigungen über „Gender in …“ (z. B. in der Astronomie) besteht darin, dass ausschließlich über, niemals aber von etwas geschrieben wird, das dann aber in möglichst geschwollenen Worten mit einem Inhalt, der sich nur ganz geringfügig von Null entfernt ist. Wer lernen möchte, wie man mit vielen Worten vortäuscht, inhaltlich etwas gesagt zu haben, der kann hier einiges lernen. In feministischen Kreisen wird in solchen Fällen gern die Vokabel „Geschwurbel“ [früher: Geschwätz] verwendet, also eine Ausdrucksweise, die selbstverständlich immer nur den anderen vorgeworfen werden kann, niemals aber den darin sehr geübten Damen selbst.

Man bleibt also konsequent auf einer Metaebene des eigentlichen Themas, was es ermöglicht, über dieses inhaltlich so gut wie nichts auszusagen, obwohl darüber geschrieben wird. Nicht einmal der Leitbegriff ´Gender´ wird erläutert – weil es nämlich peinlich wäre.

Das ist keine Dummheit, sondern, ganz im Gegenteil, es ist Strategie. Denn es ist gar nicht gewollt, dass  in der Öffentlichkeit etwas über die konkreten Inhalte bekannt wird. Man immunisiert sich mit dieser Methode der gestuften Geheimhaltung gegen – sei es auch nur potenzielle – Kritik, und man fürchtet Transparenz und Öffentlichkeit genauso wie die NSA. Denn obwohl sie alle fest im Gender-Glauben stehen, wissen sie im Grunde genau, welchen Unsinn sie da aus Gründen persönlichen Interesses verbreiten; ´rent-seeking´ (Politische Rente) heißt das ökonomietheoretisch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Rente

Es ist ähnlich wie in der Scientology Church, die mir, warum auch immer, in diesem Zusammenhang einfällt. Vielleicht wegen ihrer Organisationsmethoden? Und wer weiß, vielleicht ist das letztlich alles ein und dasselbe?  –

Und dieser link hier verdient einen zweiten Blick:

http://www.gender-useit.de/