Bildungsplan Baden-Württemberg

Neuer Streit um sexuelle Perspektiven in der Schule

„Tausende Baden-Württemberger protestierten gegen die Regierungspläne, sexuelle Vielfalt und diesbezügliche Toleranz in der Schule zu thematisieren. Nun rudert der Bildungsminister zurück – und die Lehrer gehen auf die Barrikaden.“

Von Michael Brandt

„Wir sind jetzt in der Phase, wo die Bildungspläne erstellt werden. Es gibt die Leitperspektive Toleranz und Vielfalt und da wollen wir jetzt noch mal einen Impuls setzen, dass dies verstärkt wird.“

„Anders sein ohne Angst“ heißt die Tagung, die die Gewerkschaft deswegen organisiert hat – und hier wurden Kultusminister und Opposition nun mit Forderungen von Betroffenen konfrontiert, wie sie sich Toleranz und Akzeptanz von sexueller Vielfalt in der Schule vorstellen

„Es reicht nicht, wenn LSBTTQ-Menschen zufällig sichtbar sind, oder wenn einzelne sichtbar sind.“

So Margreth Göth vom Netzwerk lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell, intersexuell und queer, kurz LSBTTIQ, und ihr Kollege Holger Henzler-Hübner fügt hinzu:

„LSBTTIQ-Menschen werden im Rahmen der Inklusions- und Präventionsarbeit in der Schule offen benannt. Der Umgang miteinander hat einen Platz im Schulleitbild.“

Mit anderen Worten: Die öffentliche Debatte hat die einen auf die Straße getrieben und bei den anderen Erwartungen an den Kultusminister geweckt.“

Zum Artikel:

http://www.deutschlandfunk.de/bildungsplan-baden-wuerttemberg-neuer-streit-um-sexuelle.680.de.html?dram:article_id=324993

Es geht um viel mehr als um Aufklärung darüber, das es männliche und weibliche Homosexualität und noch weiteres gibt.

Es geht – m. E. – um

die Durchsetzung der Homosexualität als Neue Normalsexualität, die die  “Zwangsheterosexualität” ersetzen soll:

https://frankfurter-erklaerung.de/2014/11/pornografisierung-der-schule/

Mir scheint, dass der obige Deutschlandfunk-Artikel meine Sicht tendenziell bestätigt.

Herr Kultusminister Stoch (SPD) wäre zu fragen, ob er dem zustimmt, und wenn nicht, mit welcher Begründung er nicht zustimmt. Sollte er jedoch zustimmen, dann wäre zu fragen, mit welcher Berechtigung er eine solche – höchstwahrscheinlich doch wohl nicht mehrheitsfähige – Politik verfolgt.