Bundesdaten zeigen einmal mehr: Der Staatsfeminismus ist komplett gescheitert

Von Michael Klein

„Wir sind auf eine sehr nützliche Statistik des Bundes gestoßen. Sie wird beim IAB in Nürnberg geführt und nennt sich eher nichtssagend: Berufe im Spiegel der Statistik.

Die statistischen Daten sind eine Fundgrube für alle, die sich mit z.B. Arbeitsmarktforschung beschäftigen, und sie sind eine Fundgrube für Soziologen, die noch an Daten interessiert sind und die Hypothesen testen wollen …

… zum Beispiel die Hypothese, dass die vielen Programme des Bundes, die der Förderung von Frauen vor allem in MINT-Fächern dienen, etwas gebracht haben.

Professorinnenprogramm, MINT-Förderung, Girls-Day, all die unzähligen Programme, die einer großen Anzahl von Förderen ein Einkommen verschaffen, damit sie zunächst einmal Netzwerktreffen organisieren können, um dann zu überlegen, wie man Mädchen zum Studium von MINT-Fächern und dazu bewegen kann, dass sie sich in gesellschaftlich nützlicher Weise engagieren, sie dienen eigentlich einem Zweck. Nur: Wird dieser Zweck eigentlich erreicht?

Wenn die vielen Programme und Maßnahmen der Frauenförderung erfolgreich wären, dann müsste über die letzten Jahre die Anzahl z.B. weiblicher Ingenieure größer geworden sein, und zwar überproportional zur Anzahl männlicher.

Die oben genannten Daten machen es möglich, diese Hypothese zu testen.“ (…)

Fazit:

„Kurz: Man kann ein Scheitern auf der ganzen Linie vermelden.

Alles, was mit der Förderung von Frauen erreicht wurde, ist dass immer mehr Frauen an dieser Förderung partizipieren wollen, nicht jedoch, in dem sie wie intendiert einen der Berufe ergreifen, den die Bundesregierung mit so großer Anstrengung anpreist wie Sauerbier, sondern indem sie sich ihrerseits daran beteiligen wollen, die entsprechenden Berufe des Ingenieurs oder Informatikers Frauen anzupreisen.

Die derzeitige Entwicklung ist als Ausbildung eines weiblichen Wasserkopfes bestens beschrieben, schon weil die Entwicklung nicht, wie es so schön heißt, nachhaltig ist. Mal schauen, wann der Wasserkopf platzt.“

http://sciencefiles.org/2015/07/21/bundesdaten-zeigen-einmal-mehr-der-staatsfeminismus-ist-komplett-gescheitert/

Kommentar GB:

Es wird vom Gleichheitsfeminismus völlig starrsinnig die fixe Idee verfolgt, die sogenannten Geschlechterstereotype ließen sich durch Umerziehung beseitigen. Dem liegen folgende Denkfehler zugrunde:

1. Es wird dogmatisch unterstellt und immer wieder behauptet, es gebe bei Neugeborenen keine relevanten Prägungen durch ihre Geschlechtszuhörigkeit als Junge oder Mädchen. Es ist dies ein Kernglaubenssatz dieser feministischen Richtung. Er ist als falsch erwiesen.

2. Es wird dogmatisch unterstellt, dass die Kinder gesellschaftlich und geschlechtsspezifisch vollständig geprägt würden, so dass sie nicht in der Lage seien, jemals frei und in eigener Verantwortung Wahlentscheidungen zu treffen, und diese Beurteilung wird sogar auf erwachsene Frauen ausgedehnt, die angeblich immer über Geschlechtstereotype gesteuert und „unterdrückt“ bleiben, und die deshalb von Feministinnen gelenkt werden müßten. Diese glauben wahnhaft, sie verfügten über das dafür nötige höhere Bewußtsein.

3. Wenn praktische Versuche scheitern, dann liegt das nicht an den eigenen Denkvoraussetzungen und Glaubenssätzen, sondern daran, dass angebliche patriarchale Widerstände unterschätzt wurden. Also gilt: um so schlimmer für die Realität. Die Anstrengungen müssen verdoppelt und intensiviert werden. Denn der Wahn kann nicht falsch sein.

Gibt es für diese Symptomatik eine Klinik?