„Gender-Budgeting?“

Die Null ist feminin

Nun, wenn N(ull) = f(eminin), dann ist allerdings auch f(eminin) = N(ull). Und wer wollte das ernsthaft bestreiten?  🙂

Oder meint Schäuble den Artikel die? Dann wäre „der Mond“ männlich und „la lune“ weiblich – ein klarer Fall von Transgender. Wunderbar! Das bringt sofort einen begeisterten Artikel auf queer.de ein. Und Frau Prof. Pusch meint dazu, sie habe es ja schon immer gewußt und gesagt. Wir sind alle schwer beindruckt. Oder?

„Deutet man seinen verblüfften Gesichtsausdruck korrekt, hat Schäuble davon noch niemals in seinem Leben etwas gehört. Gatzer sagt also: „Wir haben den Haushalt dahin gehend überprüft, dass er gender-mäßig korrekt ist. Das ist für uns . . .“ Und Schäuble sagt: „Halt, was muss ich mir denn jetzt darunter vorstellen?“ Gatzer erklärt ihm, dass es darum geht, einen Haushalt so aufzustellen, dass er das Ziel der Gleichstellung der Geschlechter fördert. Man habe diesen Ansatz mehrfach geprüft und verworfen, worauf Schäuble nur sagt: „Ich weise darauf hin, dass in der deutschen Sprache das Wort Ausgaben feminin ist.“ Aha. 

So geht es zu, wenn die Ausgaben den Einnahmen entsprechen und in der Spalte Nettokreditaufnahme eine Null auftaucht. Nach Schäubles Plan soll der Bund im kommenden Jahr 312 Milliarden Euro einnehmen und auch ausgeben. Mit dem Haushalt hat die Bundesregierung an diesem Mittwoch auch die Finanzplanung bis zum Jahr 2019 verabschiedet, und auch da ergibt sich das gleiche Bild – die schwarze Null wird gehalten, auch wenn die Ausgaben bis zum Jahr 2019 auf 333,1 Milliarden Euro ansteigen sollen.“

Zum Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/politik/haushaltsentwurf-die-null-ist-feminin-1.2546360

Kommentar GB:

Aber im Ernst. Was bedeutet Gender Budgeting? Ganz einfach: Noch mehr und immer mehr Subventionen für Frauen.

Frauen-, Geschlechter- und Genderpolitik ist in finanzieller Hinsicht nackte Verteilungspolitik, also eine solche, die weder begründet noch überhaupt begründbar ist. Um dies zu verdecken, wird mit Scheinbegründungen operiert, die werbetechnisch multipliziert werden. Das ist vor allem das Geschäft der Journalistinnen, aber auch der Politikerinnen.

Ausführlich hierzu:

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/06/veranstaltungsbericht-die-gruenen-geschlechtergerechter-haushalt-utopie-oder-notwendigkeit/