Lehrverbot für lesbische Lehrerin

„Interview mit Michaela Fischer

Frau Fischer, wo arbeiten Sie heute?
Ich bin Grundschullehrerin in Remscheid. Als solche unterrichtet man ja alle Fächer, studiert habe ich aber Religion, Deutsch und Musik. Außer Religion darf ich alle Fächer auch weiter unterrichten.

Waren Sie überrascht von der Kündigung?
Nein. Meine Frau und ich haben schon im Vorfeld darüber gesprochen, dass das passieren könnte. Wir wussten auch übers Internet von einem Fall, wo dasselbe passiert war. Aber wir hatten gedacht, dass sich ja jetzt auch viel tut, und hoffen, dass Ehe und Lebenspartnerschaft auch in Deutschland irgendwann gleichgestellt werden. Aber wir wussten auch, dass ich genug Fächer studiert habe und mir vom Job her nichts passieren kann. Sonst wäre das vielleicht ein Grund gewesen, die Lebenspartnerschaft nicht einzugehen.

Wie hat das Erzbistum Köln überhaupt von Ihrer Verpartnerung erfahren? (…)“

Zum weiteren Interview:

www.cicero.de/salon/lehrverbot-fuer-lesbische-lehrerin-dd/59492

Kommentar GB:

Richtig ist, dass sich die Lesben in der EKD institutionell haben verankern können, und dass sie theologisch offenbar ernst genommen werden:

http://www.fsbz.de/FSBZ/Team.php