Deutung statt Erklärung

Von Günter Buchholz

„Gender Studies sind Ausdruck einer dogmatischen Weltanschauung und nicht Wissenschaft!

Die Frauenforschung, die zusätzlich aber irreführend als Geschlechterforschung bezeichnet wird, problematisiert das Frau-Sein. Denn es gibt eine Minderheit von Frauen, die ihr Frau-Sein nicht zu akzeptieren vermögen. Man könnte sie deswegen die Nicht-Frauen-Frauen nennen. Deren selbstbezogenes Unbehagen an der eigenen Existenz wird nun von ihnen selbst untersucht und gedeutet – aber nicht erklärt, und die Deutung wird dann auf die Gesellschaft projiziert. Die Basiskategorie dieses Verleugnungs-, Deutungs- und Projektionsprozesses heißt „gender“.

http://cuncti.net/geschlechterdebatte/797-ueber-den-gender-begriff-1

Hochschulen aber sind, abgesehen von den Künsten, Institutionen der Wissenschaft. Sie sind also konstitutiv für Forschung und Lehre zuständig. Beide zielen auf Erkenntnis und Wahrheit, und das ist zugleich das Ethos der Wissenschaft. Fraglich ist daher, ob „Frauenforschung“ überhaupt an Hochschulen betrieben werden darf.“   –

Zum Artikel:

http://www.huffingtonpost.de/guenter-buchholz/genderforschung-geschlechterforschung_b_7937754.html

und ergänzend:

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/08/ohne-worte/

und ein kurzer Kommentar:

http://nicht-feminist.de/2015/08/gender-studies-dogmatische-weltanschauung-aber-keine-wissenschaft/