Plemplem …

Von Michael Klein

Exportweltmeister auch für Dummheit?

(…)

„Deutschlands wirtschaftliche Zukunft, wenn man die Entwicklungshilfe zum Maßstab nimmt, scheint bei Windkraft und erneuerbaren Energien gesehen zu werden, oder die entsprechenden heimische Märkte sind einfach nicht mehr ausreichend für das vorhandene Angebot …

Die vorhandenen Projekte sollen durch ein weiteres Projekt ergänzt werden, das die Bedeutung und Geltung deutscher Errungenschaften, Leistungen und Intelligenz auch den Menschen in Vietnam vor Augen führt, vor allem den lokalen Regierungen der im Mekong-Delta sich befindenen Provinzen.

Ziel des Projekts ist es, den Vietnamesen die Kunst des integrierten Küstenmanagements nahe zu bringen, und wie dieses erfolgen soll, kann man der folgenden Ausschreibung der GIZ entnehmen:

GIZ„Als Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Mit der Entsendung von qualifizierten Fachkräften als Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer leistet die GIZ einen Beitrag zur dauerhaften Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.”

Die “Lebensbedingungen der Menschen vor Ort” sollen durch integriertes Küstenmanagement verbessert werden.

Wie genau?

So:

“Frauen sind von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen, etwa durch Überflutungen und andere Extremwetterereignisse; zugleich spielen Frauen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels. Daher ist es notwendig, gender-sensitive Strategien zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Ihre Aufgaben: Als Entwicklungshelfer/in unterstützen Sie die Regierung der Küstenprovinz Ca Mau sowie die Regierungen weiterer vier Provinzen darin, die Themen Gender und Klimawandel stärker miteinander zu verzahnen. Ziel ist es, dass Frauen im Mekong-Delta weniger vom Klimawandel betroffen sind.

sad_clownWer vorhatte in der Provinz Ca Mau Urlaub zu machen, sollte es besser lassen, denn die Menschen vor Ort sind mit hoher Wahrscheinlichkeit der Ansicht, dass Deutsche nicht mehr alle Tassen im Schrank haben – jedenfalls dann, wenn die Menschen in der Provinz Ca Mau wie die meisten Menschen dieser Erde zur Bildung von Stereotypen neigen.

Da kommen doch tatsächlich welche nach Ca Mau und in das Mekong-Delta und erzählen, dass immer dann, wenn es einen Taifun, Hochwasser oder Überschwemmungen gibt, sich die Fluten dann, wenn sie auf einen Mann treffen, teilen, den Mann unversehrt lassen und sich statt dessen auf Frauen stürzen, um diese zu ertränken. Über diese Geschichte lacht vermutlich halb Vietnam, und die Kommunistische Partei nimmt diese Geschichte im irrigen Glauben, Deutschland sei eine Marktwirtschaft, vermutlich zum Anlass, die geistige Überlegenheit des kommunistischen Systems und seiner Menschen zu loben.

Deutschland hat einen neuen Exportschlager: Genderismus. Exportiert werden Personen, die auf der Normalverteilung der Intelligenz links zu finden sind. Ziel des Exports ist es, die Welt über Deutsche lachen zu lassen. Vermutlich ist das Teil einer Charme-Offensive, die das Bild des deutschen Spießers mit dem Bild des deutschen, gutmütigen Narren ersetzen soll.

Die Daten zu Vietnam stammen aus dem CIA World Factbook, vom General Statistics Office of Viet Nam, von der Weltbank und aus dem Global Competitiveness Report für die Jahre 2014/2015.“   –  (Hervorhebungen: GB)

Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2015/08/01/exportweltmeister-auch-fuer-dummheit/

Kommentar GB:

Das steht doch tatsächlich: „gender-sensitive Strategien zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln“.

Plemplem nannten wir als Kinder derartigen groben Unfug.