Rape Culture: Gibt es nicht!

Von Ella Whelan

„Immer mehr Frauen stellen sich als Opfer sexueller Gewalt dar. Die „Rape Culture“ macht jeden Mann zu einer potentiellen Gefahr. Der neue Feminismus beruht auf freiheits- und menschenfeindlichen Annahmen und verdrängt so den echten Kampf für Freiheit, meint Ella Whelan.

Der Begriff „Rape Culture“ bezeichnet eine angebliche „Vergewaltigungskultur“. Fast ohne Einwände hat es dieser Begriff in den öffentlichen Diskurs geschafft. In feministischen Kreisen gilt die Vergewaltigungskultur als objektiv feststellbares, beobachtbares Phänomen. Wem diese Offensichtlichkeit noch nicht ins Gesicht gesprungen ist: „Rape Culture“ nennt man eine These, laut der in der modernen Kultur – ob in Musik, Pornografie oder auf der Straße – sexuelle Gewalt normalisiert wird. Zeitgenössische Feministen irren sich jedoch: Es gibt keine Rape Culture. Und die aktuelle Besessenheit mit dieser zutiefst misanthropischen Idee richtet mehr Schaden an, als sie Gutes bewirkt.“

(Hervorhebung: GB)   –   Zum Artikel:

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0002058

Kommentar GB:

Es ist sehr bedauerlich, dass der Feminismus gesellschaftlich dazu nötigt, dass seine ebenso absurden wie abartigen fixen Ideen und Phantasien widerlegt werden. Man könnte Wichtigeres tun, als dieses halbirre Zeugs kritisch abzuhandeln. Aber der schädliche Einfluß des Feminismus zwingt zum Versuch zumindest der Schadenseindämmung. Wäre der Feminismus ein individuelles Phänomen: die Patientin befände sich  zweifellos längst in einer psychiatrischen Klinik. Aber so ist es eben nicht. Das ist das Problem.