Wer keine Probleme hat, der erfindet welche

Naturwissenschaft beginnt mit dem Raumschiff im Kinderzimmer

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„Dass bissige Frauenbeauftragte und eine verkrampfte Frauenförderung seltsame Blüten treiben, bestätigte mir auch ein dritter Freund, Manager in einem großen Konzern. Während er das Budget für Bonuszahlungen auf seine Mitarbeiter verteilte, kamen sanfte Nachfragen aus, ob er die Mitarbeiterinnen b ei der Bonusverteilung wirklich angemessen berücksichtigt. Bei diesen Nachfragen spielten die jeweiligen Arbeitsleistungen und -ergebnisse jedoch keine Rolle, er vermutet, es ging um eine Quote. Zwischen diesen beiden Fronten verläuft eine Grenze, die keinen Übertritt duldet. Der Aktionismus auf Seiten der Befürworter von Frauenförderung trifft in Form von eifrigen Frauenbeauftragten, deren Mission die rücksichtslose Durchsetzung der eigenen und der Interessen des weiblichen Geschlechts ist auf in konservativ gewachsenen Strukturen integrierte, meist männliche Manager. Um aus dieser Position einen offenen Dialog zu führen, bedarf es auf beiden Seiten großer Anstrengung, Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, falsch verstandene Sätze und Statements zu ignorieren, die immer entstehen, wenn zwei Seiten unterschiedliche Sprachen sprechen; es bedarf interkultureller Kompetenz.“

http://blogs.faz.net/deus/2015/08/12/naturwissenschaft-beginnt-mit-dem-raumschiff-im-kinderzimmer-2831/

Kommentar GB:

1. Nein, es bedarf keiner kulturellen Kompetenz, sondern eines ersatzlosen Abschaffung der Gleichstellungspolitik samt zugehörigem Personal.

2. Erwachsene Menschen treffen ihre Entscheidungen, indem sie ihren freien Präferenzen folgen.

Das ist ein einfacher, klarer und richtiger Satz – und dennoch offensichtlich unbegreiflich für Feministen.

Ihr hartnäckiger Denkfehler besteht darin, Frauen eben nicht als erwachsene Menschen mit freien Präferenzen anzusehen.