Dammbruch an der Uni Kassel: Gender gegen Wissenschaftsfreiheit

Von Hadmut Danisch

„Von der Vernichtung von Grundrechten durch die Ideologie.

Immer öfter werden Wissen und Informationen zurückgehalten, unterdrückt, zensiert. Wir hatten das ja gerade mit „Hart aber fair”, bei dem man eine ganze Sendung verschwinden ließ, in der Feministinnen nicht gut aussahen, und dem Moderator aufgab, die Sendung nochmal zu machen. Da gab es dann doch noch Proteste, weil die Journalie sich selbst angegriffen fühlte. Schließlich tauchte die Sendung im Download-Bereich wieder auf.

Nicht wieder aufgetaucht sind die Bücher, die man kürzlich in einer Blitzaktion am ersten Urlaubstag der Bibliothekarin aus einer Bibliothek entfernt hat, weil sie linker Ideologie nicht mehr entsprachen.

Kaum jemand fiel auf, dass Edeka und Thalia Zeitschriften aus dem Sortiment nehmen, die nicht der political correctness entsprechen. Kurioserweise mit der Begründung, dass die „etablierten Medien” etwas dagegen hätten. Wer Propaganda produziert, will natürlich nicht, dass da noch andere Meinungen zu hören sein könnten.

Wir leben in einer Phase zunehmender Desinformation, in der wir mit den Inhalten der politischen Ideologie dauerbefeuert werden – mal kommt in Presse, Radio und Fernsehen wochenlang nichts anderes als Dauerfeuer zum Thema »schwul«, dann ist es mal die Ukraine, und jetzt Flüchtlinge. Mit dem, was wir hören sollen, werden die dauerbefüllt, und das, was wir nicht hören, sehen, lesen, wissen sollen, bekommen wir erst gar nicht mehr. Das wird ausgefiltert.

Auch andere Blogs haben das schon beobeachtet, und stecken den Finger in die Wunde: In Deutschland darf demnächst Hitlers „Mein Kampf” veröffentlicht werden, aber nicht, was unsere Regierung so treibt.

Neulich hatte mal ein mutiger Biologie-Professor, Kutschera, Kritik an der Gender-Suppe gäußert und gesagt, dass das alles nur frei erfundener Quatsch, Religion, Kult ist, und mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Womit er Recht hat.

Es ist in Deutschland aber inzwischen nicht mehr erlaubt, die Gender-Ideologie zu kritisieren. Das ist jetzt sakrosankte Staatsreligion, und sie anzuzweifeln wird als Ketzerei angesehen.“  –

Zum Artikel:

1/ http://www.danisch.de/blog/2015/09/02/dammbruch-an-der-uni-kassel-gender-gegen-wissenschaftsfreiheit/comment-page-1/#comment-94816

2 /https://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/kasseler-professor-feindet-vertreter-feministischer-theorien-an/

3/ https://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/serie-gender-in-der-forschung-1/

Kommentar GB:

Es geht für die Feministinnen aus soziopolitischer und sozioökonomischer Sicht um zweierlei.

1. In politischer Hinsicht geht es ihnen um die Aufrechterhaltung ihres politischen Einflusses, der durch die laufende Kritik und Delegitimation der Gender Studies zunehmend gefährdet wird, so dass offensichtlich bereits erhebliche Nervosität hinter dem großen öffentlichen Schweigen entstanden ist; siehe hierzu oben Ilse Lenz: 3/

2. Sie brauchen diesen politischen Einfluß um alles in der Welt, weil nur damit ihre Subventionen bzw. politischen Renten gesichert werden können. Sobald der politische Einfluß nicht mehr hinreicht, werden diese politischen Renten gestrichen und als rechtlich fragwürdige oder rechtswidrige Mittelverwendung beurteilt werden.