Jeremy Corbyns Labour-Schattenkabinett

An der Spitze von Jeremy Corbyns Labour-Schattenkabinett fehlen Frauen. Nicht die Menge, sondern der Einfluss des politischen Postens ist entscheidend, sagt Melanie Sully

Geschlechtergerechtigkeit war für den links stehenden Jeremy Corbyn im Vorfeld der Wahl zum britischen Labour-Chef Thema. „Wir haben ein großartiges Team und erstmals in der Geschichte mehrheitlich Frauen im Schattenkabinett“, sagte er nach der Wahl, allerdings ging keines der Spitzenressorts Finanzen, Innen- und Außenpolitik an eine Frau. Corbyns Begründung für die Verteilung der MinisterInnenposten hält die Politologin Melanie Sully für wenig überzeugend.

Zum Artikel:

http://diestandard.at/2000022382122/Politologin-Melanie-Sully-Die-wichtigen-Jobs-sind-fuer-die-Boys

Kommentar GB:

Wenn Corbyn klug ist, dann wirft er alle aus seinem Schattenkabinett, die ein geringes Leistungspotenzial haben.

Und wenn das Frauen sind, dann sind es eben Frauen. Na und? Die Partei die LINKE könnte daraus etwas lernen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2493586/Die-Politik-l%C3%A4sst-Bev%C3%B6lkerung-im-Stich%22

http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/kipping-greift-bei-illner-mit-bizarrem-vergleich-daneben-id11103883.html

Es ist dies m. E. ein Beispiel für Linkspopulismus.

Linkspopulist ist, wer Feminist, homophil und islamophil ist, wer außerdem und ohne das zu bemerken gegen die Interessen der eigenen Wähler argumentiert, und das alles ohne irgendeine Begründung, aber mit gesinnungsethischem Pathos gesättigt.