Migration: Große Chancen, große Risiken

Von Matthias Iken

Was tun!? Flüchtlinge dürfen träumen – wir nicht. Die Debatte um eine Willkommenskultur braucht mehr Ehrlichkeit.

Zum – sehr lesenswerten – Artikel:

http://www.abendblatt.de/meinung/article205638575/Migration-Grosse-Chancen-grosse-Risiken.html

sowie

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/09/die-fluechtlingsmassen-wollen-nicht-nach-deutschland/

http://www.freiewelt.net/blog/ungarische-nachrichten-vom-6-september-2015-10063446/

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4814570/Kurz_Wir-betreiben-ein-SchlepperForderungsprogramm?_vl_backlink=/home/politik/index.do

und – vom 9. Januar 2015:

http://le-bohemien.net/2015/01/09/immigration-aufklaerung-statt-diffamierung/

Kommentar GB:

Bauch- und Schuldgefühle sind zwar, weil sie massenhaft vorhanden und einflußreich sind, ernsthaft zu berücksichtigen.

Aber das Denken mit dem Bauch ersetzt nicht das Denken mit dem Hirn.

Und Naivität und Unkenntnis können besonders in Kombination zu sehr fragwürdigen Folgen führen:

http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Michel_Houellebecq_Unterwerfung/15170

Daher sollte nicht allein auf Mitgefühl, sondern ebenso auf Analyse und Reflexion gesetzt werden.

Ein Einwanderungsland biete Einwanderung an und steuert und kontrolliert sie (siehe: Kanada, Australien).

Das sollte in Deutschland und Europa ebenso geschehen und ist m. E. von der Politik zu fordern.

Ich frage und merke abschließend an:

1. Weshalb nehmen die sehr reichen muslimischen Golfstaaten (m. W.) keine muslimischen Kriegsflüchtliche auf, und was sagt das über unsere europäische moralische Selbstverpflichtung aus?

2. Weshalb nehmen die USA die Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge nicht auf, obwohl die Kriege der USA (teils mit europäischer Beteiligung)  hierfür die Hauptursache sind? Die Folgeprobleme und -kosten werden offenbar der EU und Deutschland überlassen. Man dankt.

3. Hier finden sich die derzeit relevanten absoluten und relativen Zahlen sowie Angaben zu den Kosten:

http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/refugees-welcome/

4. Mit Blick auf Islamophobie-Vorwürfe frage ich:

Gibt es für einen Europäer einen Grund, islamophil zu sein?

Schreiben Sie mir, wenn sie einen einen solchen kennen sollten.