Serie: Gender in der Forschung – Keine Angst vorm bösen Gender

Von Ilse Lenz

Gegen die Geschlechterforschung wird massiv gehetzt – aber an den Fakten vorbei.

Worum es in den Gender Studies wirklich geht. –

Zum Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/serie-gender-in-der-forschung-1-keine-angst-vorm-boesen-gender/12258504.html

Kommentar GB:

Ich weiß nicht, wer diesen Titelausdruck vom „bösen Gender“, vor dem angeblich irgendjemand „Angst“ haben soll, erfunden hat.

Vermutlich eine ängstliche Volontärin beim Tagesspiegel.

Gender ist jedoch nicht böse, sondern lediglich Unsinn, und zwar bereits als Begriff selbst; s. hierzu unten /3/. Um die beiden Geschlechter und ihr Verhältnis zueinander wissenschaftlich zu verstehen, dazu braucht niemand diesen Begriff.

Gender als Begriff wird aus einem einzigen Grund benötigt und verwendet, nämlich um Homosexualität zu normalisieren.

Ausgerechnet von der ständig diffamierenden grün – feministischen Seite kommen Vorwürfe, es würde angeblich gehetzt.

[„Haltet den Dieb“, ruft der Dieb – ein uralter Trick zwecks Ablenkung, verehrte Frau Lenz. Sie wissen es, wir wissen es.]

Tatsächlich aber vertragen Frau Lenz und die ihren einfach keine Kritik. Denn: wenn es eine Kritik an den Gender Studies gibt, die unzutreffend ist, dann kann diese doch widerlegt werden. Das ist doch ganz einfach und für jeden Wissenschaftler eine leichte Übung, und man braucht dazu auch keine 1000 Seiten; es sei denn, es handelte sich um eine esoterische Deutung feministischer Zirkel – was wohl der Fall ist.

Immerhin empfehlen Sie, verehrte Frau Lenz, hier eine das Thema vertiefende Quelle, das ist immerhin ein positives Moment:

Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung, Theorie, Methoden, Empirie, hrsg. von Ruth Becker und Beate Kortendiek, 2010, 968 S.,64,99 Euro).

Aber: sind Gender Studies Wissenschaft? Dazu sind bereits früher Fragen gestellt, aber nie beantwortet worden, nicht von Frau Dr. Kortendieck, die deswegen gegen mich zum Boykott aufgerufen hat / siehe unten: 2, und auch von Ihnen nicht.

Und dann wollen Sie und die ihren von Wissenschaftlern ernst genommen werden?

Beantworten Sie doch bitte den in /2/ enthaltenen Fragebogen mit seinen offenen Fragen! Gerne ausführlich!

Stellen Sie insbesondere den Begründungszusammenhang der Gender Studies dar!

Darüber ließe sich dann diskutieren. – Bis dahin verweise ich auf:

1/ http://cuncti.net/wissenschaft/510-braucht-unsere-gesellschaft-gender-studies

2/ http://serwiss.bib.hs-hannover.de/frontdoor/index/index/docId/405

3/ http://cuncti.net/geschlechterdebatte/852-deutung-statt-erklaerung#comment-222

4/ https://frankfurter-erklaerung.de/2015/08/wissenschaftstheorien-und-die-zuverlaessigkeit-von-wissen/

Michael Klein kommentiert wie folgt:

http://sciencefiles.org/2015/09/02/selbsternannte-hass-prediger/